Warum KI in der Autoindustrie nur mit Simulation und Virtualisierung skaliert (feat. Ansys, part of Synopsys)

Shownotes

Künstliche Intelligenz gilt als einer der wichtigsten Hebel für die Zukunft der Automobilindustrie. Doch wer glaubt, KI allein werde die Herausforderungen von Software-defined Vehicles, steigender Komplexität und immer kürzeren Entwicklungszyklen lösen, greift zu kurz. Denn bevor KI ihr volles Potenzial entfalten kann, müssen Unternehmen zunächst die Voraussetzungen dafür schaffen: digitale Prozesse, vernetzte Daten und eine konsequente Virtualisierung der Fahrzeugentwicklung.

In der aktuellen Folge WAS MICH BEWEGT sprechen Pascal und Yannick mit Marco Lanfrit, Ansys, Part of Synopsys, und Hanno Wolff von Synopsys darüber, warum Simulation, digitale Zwillinge und Virtualisierung zur eigentlichen Grundlage der KI-Revolution im Automotive Engineering werden. Dabei steht ein zentrales Gedankenexperiment im Raum: Wie würde ein Automobilhersteller aussehen, der erst 2030 gegründet wird? Würde er überhaupt noch klassische Entwicklungsabteilungen in heutiger Größe benötigen? Welche Rolle spielen KI, virtuelle Absicherung und automatisierte Prozesse? Auf diese und weitere Fragen geben die beiden Experten in der aktuellen Folge Antworten.

Alle Infos zum Folgenpartner Ansys, part of Synopsys: https://ansys.synopsys.com/

Mehr zu Marco Lanfrit und Hanno Wolff:

Marco Lanfrit

Business Development Executive - Automotive | Ansys, part of Synopsys

https://www.linkedin.com/in/marco-lanfrit-02977635/ https://ansys.synopsys.com/

Marco ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich Simulation tätig und hat sich dabei ganz der Automobilindustrie verschrieben. Heute ist er Business Development Executive Automotive bei Ansys, part of Synopsys. In dieser Rolle bringt er die Anforderungen der Kunden mit technologischen Möglichkeiten und geschäftlichen Zielen zusammen. So trägt er dazu bei, dass Simulationslösungen gezielt weiterentwickelt werden und den tatsächlichen Herausforderungen und Prioritäten der Automobilbranche gerecht werden.

Hanno Wolff

Executive Director, Automotive Product Management | Synopsys

https://www.linkedin.com/in/hanno-wolff/ https://www.synopsys.com/

Hanno Wolff ist Executive Director Automotive Product Management bei Synopsys. Zuvor war er als Chief Architecture Officer für die MEB-Plattform des Volkswagen Konzerns verantwortlich. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in der Entwicklung von Fahrzeugsystemen und Embedded Software. Seine Expertise umfasst unter anderem Fahrerassistenzsysteme (ADAS), autonome Plattformen sowie die Integration von Hard- und Software.

Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/  Yannick Tiedemann: www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann

Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers

Transkript anzeigen

00:00:00: Künstliche Intelligenz revolutioniert die Autoindustrie an eigentlich allen neuralgischen Punkten der Wertschöpfungskette, doch um das volle Potenzial wirklich ausschöpfen zu können muss vorher noch eine entscheidende Frage geklärt werden.

00:00:12: Kann KI die wachsene Komplexität von Software-defined Vehicles immer kürzeren Entwicklungszyklen und steigenden Anforderungen an Sicherheit und Qualität tatsächlich beherrschen oder fehlt dafür ein solides digitales Fundament?

00:00:27: Genau darüber sprechen wir in dieser Folge mit zwei ausgewiesenen Experten unserer Folgenpartner Ansys und Synopsis.

00:00:32: Wir gehen der Frage nach, warum Simulationen, Virtualisierung und digitale Zwillinge die eigentlichen Voraussetzungen dafür sind?

00:00:39: Dass KI in der Automobilindustrie nicht nur Hype sondern eine Technologie mit echtem Impact wird!

00:01:01: Pascal,

00:01:03: lass uns doch mal wieder über künstliche Intelligenz reden.

00:01:07: Das haben wir ja schon länger nicht gemacht!

00:01:10: Wir haben es tatsächlich schon ein bisschen längere gemacht.

00:01:12: Obwohl's natürlich eines der großen Themen ist.

00:01:15: aber wir wollen ja auch das Thema immer dann besprechen wenn auch so ein bisschen Substanz hintersteht und Wir darüber sprechen, sondern natürlich auch wenn wir uns ja vielleicht immer gute Experten reinholen die das Thema besser einschätzen können als wir.

00:01:32: Du hast gerade

00:01:32: von Substanz gesprochen, die haben wir uns heute hier nach Hannover ins Studio geholt und deswegen wollen wir gar nicht hier noch lange rumrehen, sondern unsere beiden Gäste hier heute, unseren beiden Experten zum heutigen Thema begrüßen.

00:01:44: ich begrüße auf der einen Seite Marco Lernfried von ANSYS Hallo Marco!

00:01:48: Hi hallo Janik Und

00:01:49: von Synopsis Hanno Wolf.

00:01:53: Ja, lass uns über das Thema KI sprechen und heute auch so ein bisschen mit dem Fokus auf das Thema Simulation.

00:01:59: Auf das Thema Virtualisierung.

00:02:01: Ihr kommt ja von Unternehmen die das ja wirklich im technologischen Fokus haben an der Stelle aber wir wollen das vielleicht zu einem etwas späteren Zeitpunkt im Podcast tun sondern wir jetzt am Anfang erstmal noch so ein bischen den sage ich mal Vogelflug unternehmen und nochmal so ein Bisschen grundsätzlicher über die Situation in der Autoindustrie aber auch ganz grundsätzlich zum Thema KI Sprechen.

00:02:21: Hallo, warum wollen wir denn eigentlich heute über das Thema noch mal diskutieren?

00:02:26: Du hast uns da auch glaube ich ein kleines Gedankenexperiment mitgebracht.

00:02:30: Genau ihr hattet ja vor einiger Zeit den Joachim Langenwalter hier zu Besuch und ich fand seinen Beitrag echt inspirierend.

00:02:38: neues Betriebssystem wobei da ging es sehr stark um den Wettbewerb dem wir heute schon sehen und ich glaube wir müssen oder wir sollten etwas größer denken.

00:02:51: Ich hab die Tage drüber nachgedacht, jetzt chatten wir alle mit ChatGBT und mit Claude und dergleichen mehr.

00:02:56: Und das erinnert mich so ein bisschen an die Anfangszeit als wir alle unsere erste E-Mail geschrieben haben.

00:03:00: Ich habe drüber Nachgedacht.

00:03:01: wann ich meine erste E mail geschrieben habe ist ein bisschen her.

00:03:04: Ich könnte es jetzt nicht mehr sagen!

00:03:05: Ja okay... Ich weiß noch wenn ich den ersten Chatnachricht geschrieben habe und irgendwie dachten wir alle schon Das ist es jetzt Marco oder?

00:03:13: Absolut, das war das Nonplus Ultra.

00:03:14: Das ist jetzt das große Ding.

00:03:18: kam irgendwie e-commerce und alle dachten naja bücher kaufen das ist okay aber kleidung.

00:03:24: Das machen wir niemals so.

00:03:26: und dann kam alles anders und ich glaub, wir sind an derselben stelle wird chatten rum.

00:03:30: wir denken ok gut ja so meine kleine studie in der hausaufgabe schnell gemacht.

00:03:35: Aber wer zitt und ich bin zu tief sein wissen zu tief davon überzeugt dass das was jetzt auf uns zukommt noch größer ist.

00:03:43: Mal so ein Gedanke und das ist dieses Gedankenexperiment, ich hab's mit Marco die Tage gemacht.

00:03:46: Wir würden uns vorstellen, Marco und ich gründen eine Firma, eine Autofirma, zwanzig dreißig.

00:03:52: Wir finden einen Investor der gibt uns Milliarden und dann bauen wir diese Firma in Hannover-Lache oder wo auch immer.

00:04:00: Dann habe ich überlegt mit Marco zusammen wie sieht dieser Firma aus?

00:04:04: Naja auf jeden Fall... ...ist mal die Fertigung ne Dark Factory!

00:04:09: Aber nicht weil wir keine Menschen mögen.

00:04:11: Nein,

00:04:11: nein, nein!

00:04:12: Da ist vielleicht vorne auch einer der schaut das Alloroboterarbeit, aber de facto ist diese Firma – sehen wir jetzt schon in China – produktionsseitig auf quasi null Mitarbeiter.

00:04:23: und dann kommt die nächste spannende Frage wie viel Mitarbeiter haben wir noch in der technischen Entwicklung?

00:04:30: Und da ist es fast egal ob man konservativ sagt dass ein tausend oder bisschen progressiv ob's fünfhundert sind oder hundert.

00:04:39: Diese Marco Hanno GmbH aus Hannover-Lahe ist plötzlich der Wettbewerber.

00:04:46: Ja und wir müssen uns, wenn wir über diese Menschen sprechen die Frage stellen wo setzen wir sie ein?

00:04:51: Also es geht ja nicht um die um die schiere Zahl sondern

00:04:54: wo

00:04:55: ist das wirklich nötig?

00:04:56: also nicht so wie man's heute oft machen muss wo könnten wir es einsparen?

00:04:59: würde ich eine KI ersetzen?

00:05:01: Sondern generell der Grundgedanke Wo ist es zwingend notwendig um etwas zu tun?

00:05:08: zugehendermaßen kein ganz einfacher Gedanke, weil man könnte sich ja vieles vorstellen was zukünftig gehen könnte auch über die KI.

00:05:15: Stimmt!

00:05:16: So und wenn ich jetzt genau diesem Gedankengang folge dann sage ich okay der Wettbewerb aus China BYD bin gerade mit einem BYD-Mietwagen hier hingefahren oder Xiaomi oder Xiaopang das ist alles schon eine echte Herausforderung und wir sehen dass die Margen nach unten gehen.

00:05:36: Jeden Tag verliert die Automobilindustrie Arbeitsplätze.

00:05:41: Aber eigentlich müssen wir uns als Automobil Industrie auf so ein Szenario, da kommt einen Elon Musk zwei Punkt Null und der gründet innerhalb von Europa so ein Unternehmen.

00:05:52: Und wenn wir das tun dann ist Virtualisierung Simulation Digitalisierung Das Thema wo wir gerne sprechen Marke und ich nicht mehr etwas was mit Ein paar Prototypen Einsparungen, ein paar Engineering hours Einsparung zu rechtfertigen ist.

00:06:11: Sondern es ist im Prinzip das Vorbereiten auf dieses Szenario.

00:06:17: Und ich sage mal viele von sehen wir ja schon.

00:06:20: bei der heutigen Thematik wird ja oft von China, Chinaspeed, ich nenne das Wort auch nochmal in irgendeiner Art und Weise gesprochen.

00:06:28: Da ist natürlich die Frage was machen die heute schon anders?

00:06:30: Es geht ja eine ähnliche Richtung.

00:06:31: also wenn man sich das heute anschaut... Global unterwegs tauschen uns natürlich auch mit den Kollegen global aus, sondern merkt man einfach das dass man dort deutlich software nativer ist.

00:06:44: Dass Entscheidungen einfach schneller getroffen werden weil eine Datenbasis da ist ja auf deren auf deren Basis ich eigentlich einfach entscheiden kann spielt vielleicht auch mit rein dass man höheres Risiko eingeht an der ein oder anderen Stelle.

00:06:55: okay bei der adaptive cruise control möchte nicht dass jemanden risiko eingehen aber ob das entertainment system jetzt zu hundert oder nur zu neunzig Prozent ausgereift ist und mir in dem nächsten Update eben die fehlende Funktionalität oder der eine oder andere Bag, der da noch drin ist zur Verfügung gestellt wird.

00:07:12: Ich glaube, da könnte ich mit leben wenn ich die Technologie einfach schon sehr viel früher auf den Tisch habe.

00:07:16: Und ich glaube so funktioniert es.

00:07:18: Ich glaub durch all das bekommt man einfach Innovationen schneller auf die Straße und das ist ja das was wir heute schon sehen.

00:07:25: aber wenn wir mal das Gedankenexperiment weiterverfolgen vielleicht erst am Anfang.

00:07:30: Vielleicht kommt da noch deutlich mehr

00:07:33: Wenn wir jetzt ein bisschen auf das Thema heute des Podcasts auch noch mal schauen, warum KI in der Autoindustrie nur mit Simulation und Virtualisierung skaliert.

00:07:42: Also wirklich das Thema KI quasi als Enabler zu begreifen.

00:07:46: In eurem Gedankenexperiment ist das quasi jetzt momentan auch der entscheidende Moment in der Auto-Industrie auch das Unternehmen auch nochmal völlig neu aufzustellen.

00:07:56: oder wenn ihr jetzt auch mit UEMs und Zulieferern sprecht Momentan ein großes Thema, wie würde das einschätzen?

00:08:05: Wenn ihr das mal so bisschen auf die aktuelle Realität projiziert.

00:08:08: Was ihr jetzt gerade als Gedankenexperiment genommen habt.

00:08:11: Es gibt eigentlich kein Gespräch in das.

00:08:13: nicht beginnen damit.

00:08:16: wir müssen maximal KI einsetzen.

00:08:18: und Jetzt gibt es Studien zwischen vierzigundneunzig Prozent aller KI.

00:08:23: Projekte scheitern oder werden zurückgedreht also kann man den linken hoch und runter lesen.

00:08:29: Der Punkt ist... Vielleicht ein bisschen provokant, weil am Anfang einfach nicht die Hausabgabe gemacht wird.

00:08:34: Also es erinnert mich so ein bisschen an Industrie.

00:08:36: vier Punkt Null.

00:08:37: wir müssen irgendwie alle Logistik-Prozesse jetzt vollautomatisiert laufen aber man hat die Digitalisierung und die Datenbanken die Struktur nicht geschaffen.

00:08:44: und wo Marke und ich halt herkommen ist zu sagen lasst uns jetzt bitte jetzt die Virtualisierung Simulation also sprich die Digitalisierung weil mein einfaches Thema so einen Prüfgelände Fahrer in Eralysien das ist physisch, da kannst du natürlich einen Roboter reinsetzen.

00:08:58: Aber die Wahrscheinlichkeit, dass du das mit AI verbesserst, ist einfach mal gering!

00:09:03: Wenn du das aber auf eine Simulation bringst und Dauerhaltbarkeits sind Dinge, die man durchaus simulieren kann... In dem Moment greift dann plötzlich die AI und wir sind so tief davon überzeugt, dass das der erste Schritt ist.

00:09:15: und das ist das Thema was wir auch immer und immer wieder in den Diskussionen sehen.

00:09:20: Wir müssen jetzt diese Digitalisierungsbasis legen weil du damit Prozesse komplett neu denken kannst.

00:09:27: Also nimm mal so ein Prozess wie Homologation, das ist die Königsdisziplin.

00:09:33: aber alle schauen da gerade hin dass man das virtualisiert.

00:09:36: wenn ich das virtualisieren will dann brauche natürlich eine Datenbasis auf der ich das mache.

00:09:41: Dann fahre ich mit dem Auto nicht mehr durch die Gegend.

00:09:43: Eine

00:09:43: Datenbasist.

00:09:44: du brauchst digitale Prozesse und tu brauchst natürlich auch die virtuellen Modelle denn nur indem an irgendein analoges Modell digitalisiert Transfer macht nur weil ich ein Dokument einscannen ist es noch nicht digital und das auch nicht.

00:09:57: Es ist zwar digital da als PDF aber es ist eben nicht digital nutzbar, es ist nicht in Prozesse einbindbar und damit fehlt eigentlich die Grundlage so eine komplette digitale Wertschöpfungskette.

00:10:08: Das ist ja die Idee sage ich mal hinter diesem Gedankenexperiment sowas da eben in die Wege zu leiten.

00:10:13: also nicht vom Ich digitalisiere den analogen Prozess sondern ich gehe die andere Richtung.

00:10:18: Ja, vor allem erinnert mich ja immer so ein bisschen.

00:10:20: Es gibt ja dieses Baum hoch und ich formulier es jetzt ein bisschen freundlicher.

00:10:23: aber wenn nicht einen schlechten Anlogenprozess digitalisieren habe ich den schlechten digitalen Prozess.

00:10:26: und jetzt drehen wir das ganze weiter.

00:10:28: Wenn ich einen schlechten digitalen prozess sozusagen mit mit KI-Versehen oder in der KI umgebung geben habe ich einen schlechtem schlechten KI-Prozess.

00:10:34: Ich hab neulich erst im Zuge einer Recherche bei einem Automobilhersteller auch rund um das Thema hat mir jemand gesagt im Endeffekt Wenn die Datenbasis nicht stimmt, und wenn die Semantik nicht stimmt.

00:10:46: Und wenn die Datenqualität und Durchgängigkeit nicht stimmt ist KI wie ein Praktikant ohne Anleitung.

00:10:50: Die kann ich erwarten dass er am Ende eine gute Aufgabe übernimmt.

00:10:54: der DKI ja?

00:10:56: Das ist auch ein interessanter Aspekt.

00:10:58: Du hast es als Hausaufgabe beschrieben, die man machen muss.

00:11:02: Heißt du Pascal das ist dieser Punkt also... Es ist wirklich so dieser Internetmoment.

00:11:09: wir haben alle auf Kaufhof K-Stadt Quelle auf diese Unternehmen geschaut Und dachte, na die bleiben dafür immer.

00:11:16: Also dass das die Gebäude sind im Braunschweig und in Rating wo ich herkomme, die existieren noch diese Gebäuden ja?

00:11:22: Aber da ist es auch... Die Frage ist mal wieder ein Bild zu sprechen.

00:11:28: Amazon hat den hat das One-Click... Das ist ein One-click Prozess irgendwann eingeführt, dass du mit allem klick das Ding kaufen kannst.

00:11:36: In deutschen Konzernen hat man dann Na ja, wir optimieren irgendwie die Eingabe deiner Adresse versucht.

00:11:43: Und ich glaube das passt halt ganz gut dazu in dem Moment wo du digital zuerst anfängst und deswegen auch dieses Gedankenexperiment stell dir vor dass macht einer der hat nicht legacy der hat keine modellpflegeprozesse er hat keine homologations prozesse und so weiter und sofort haben der sagt okay wie würde ich denn von Anfang an richtig machen?

00:12:03: Der hat die Gnade des späten Geburt auf diesen Wettbewerber, glaube ich müssen wir uns als deutscher Automobilindustrie vorbereiten.

00:12:10: Davon sind wir felsenfest überzeugt!

00:12:11: Aber

00:12:12: jetzt habe ich eine Folgefrage.

00:12:13: weil jetzt habt ihr das Gedankenexperiment aufgebaut als ein Wenn Wir-Zwanzig-Dreißig einen OEM gründen würden und das Gedanke-Experiment habt ihr ja so nicht aufgebaut weil ihr sagt naja wir glauben realistischerweise brauchen wir vier Jahre um das ganze irgendwie in den Businessplan zu überführen sondern da steckt ja ein Gedankel hinter dass wir womöglich in vier Jahren nochmal in dem ein oder anderen Punkt einen entscheidenden Stück weiter sind.

00:12:36: Also einfach die Frage, warum heißt das Gedankenexperiment nicht?

00:12:40: Wenn wir heute einen OEM bauen würden dann würde er folgendermaßen aussehen was ist denn noch die Differenz zwischen dem und was man in den nächsten drei, vier fünf Jahre noch erwarten kann?

00:12:48: also ich komme auf die frage gleich der grund warum mich mit zwanzig dreißig gestartet habe es zu sagen jetzt räumen wir mal alles ab was na das kommt ja erst noch Sondern in der Geschwindigkeit, wann war der ChatGBT-Moment vor zwei Jahren?

00:13:02: Wann habt ihr die erste ChatGBt Nachricht geschrieben?

00:13:06: Ja

00:13:07: kurz danach.

00:13:08: Und könnt ihr euch heute ein Leben ohne Claude und dergleich mehr vorstellen?

00:13:11: Ich nicht!

00:13:12: Also es ist völlig natürlich wenn's in der geschwindigkeit weitergeht dann sind wir zwanzig dreißig jetzt mal um mal einen Sprung zu machen.

00:13:18: so weit dass glaube ich sich jeder der heute sagt ja aber das ist ja noch nicht soweit in einer argumentativen Lücke sieht.

00:13:29: Zu deiner Frage, bezogen auf deine Frage was wird danach kommen?

00:13:33: Definitiv werden wir Humani Roboter sehen, definitiv werden Kis sehen die nicht mehr nur... ...in Chatchi Beteas sich austobt sondern in alle unsere Lebenswelten hinein dringt und damit so etwas wie eine Dark Factory zum quasi Standard erhebt.

00:13:57: Nennen wir es mal Minimum Light R&D, also in dem Bild bleiben.

00:14:01: Da ist zwar noch ein zwei Lämmchen an aber so viele Menschen sitzen da nicht mehr zur Realität machen.

00:14:08: Es gibt eine Studie das seventy-fünf Prozent der Jobs die unsere Kinder eines Tages machen werden heute noch gar nicht existieren.

00:14:18: Heute noch gar nichts existieren!

00:14:19: Also sie wissen gar nicht was das für Job sind.

00:14:23: und da ist die gute Nachricht eigentlich.

00:14:25: erstens da wird's genügend Jobs geben.

00:14:27: Und die zweite gute Nachricht heißt, selbst wenn Deutschland heute mit siebzig Euro pro Stunde weit vorne in der Europäischen Union liegt und natürlich noch weiter als Vietnam und weißte Kuckuck also China Wenn wir das wirklich tun jetzt und diese Vorbereitung machen dann hat dieser Industrie eine gewaltige Chance.

00:14:47: Dann ist nämlich dieser Stundensatz Nachteil Der schrumpft weil ich ja gar nicht mehr so viele Menschen In diesem Prozess vor allem keine Lohnmitarbeiter in den Dimensionen wie heute brauche.

00:14:59: Also das ist eine Chance für Deutschland in meinen Augen.

00:15:03: Pascal bei mir ist eben der du hattest eben denen den Praktikanten erwähnt Der ist bei mir so ein stückweit hängen geblieben weil ich mir denke also Praktikat profitiert ja von den erfahrenen Leuten die in einem Unternehmen da sind und er bekommt von ihnen Die haben ganz klare vorstellung was der praktiker tun soll wo es hingehen soll.

00:15:20: okay, dass würde funktionieren Wenn wir jetzt einfach die Prozesse, die wir in den letzten dreißigvierzig Jahren wie wir Fahrzeuge entwickelt haben, einfach weiterführen und jetzt digitalisieren wollen.

00:15:29: Aber so ist es ja nicht!

00:15:30: Wir haben eine Transformation.

00:15:32: Lass mal bei der Elektrifizierung weg aber gehen wir zum Software-defined Vehikel also diese ganze Komplexität, die da jetzt reinkommt.

00:15:39: Also nehme ich wieder den Praktikant, der dem Unternehmen anfängt.

00:15:43: Der kann ja von niemanden profitieren, weil die Menschen, die dort sind auch keine Erfahrung mit dem Softwaredefine-Entwickler.

00:15:48: Zumindest nicht so eine Tiefgreifende.

00:15:50: Das machen wir seit dreißig Jahren so.

00:15:52: Versuch mal an der Stelle xy was zu ändern.

00:15:55: Also diese ganze Komplexitätsgeschichte kommt noch dazu.

00:15:59: Wir transformieren und bringen KI mit rein.

00:16:01: Wir müssen es auch mit reinbringen, weil's komplexer wird.

00:16:04: Aber das sind eben die großen Herausforderungen, die im Moment gerade da sind.

00:16:09: Diese Integrationskomplexität, die da entsteht

00:16:12: Machen wir es nochmal jetzt auch ein bisschen konkreter, auch am Hand.

00:16:15: Ihr habt's ja gerade schon eingebaut, du hast es grade gesagt das Software Define Vehicle, das Thema Fahrzeugentwicklung Engineering.

00:16:21: Ihr hab' gesagt, es braucht eine digitale Basis.

00:16:24: aber man kann quasi auch nicht jetzt sagen, man kann jetzt noch mal zwei drei Jahre warten und noch einmal einen schönen Bauplan aufbauen und alles noch mal schön organisieren sondern man muss quasi ins kalte Wasser springen und mit den Tools die jetzt vorhanden sind eigentlich schon im laufenden Prozess schwimmen lernen.

00:16:39: also Vielleicht können wir es ein bisschen konkreter machen, auch anhand des Engineerings und anhand der Software Defines Vehicles.

00:16:45: Wo liefert denn jetzt KI wirklich schon mehr Werte?

00:16:50: Wo kann man sie schon sozusagen ad hoc einsetzen um da auch diese Geschwindigkeit, die es ja braucht zu bekommen?

00:16:58: Gut also ich denke wir sollten über zwei Beispiele sprechen.

00:17:02: das eine ist glaube ich deine Domäne Marco AI um Simulationsergebnisse schneller zu entwickeln.

00:17:12: Der andere Pfad, mit dem ich mich viel und ausnahm setze ist die Frage von RouteCourse-Analyse weil es gibt ja so zwei Dimensionen wo der AI einsetzen kann.

00:17:21: das eine ist auf der Entwicklungsseite also das was wir alle gerne mit Claude untergleich mehr machen.

00:17:28: schreibt mir mal eine App die XYZ tut.

00:17:32: Viel wertvoller die Route-Course-Analyse, warum?

00:17:38: Weil ich ja über unterschiedliche Domänen und damit auch unterschiedliche Organisationseinheiten eines Unternehmens, unterschiedliche Steuergeräte versuchen muss.

00:17:45: Den Fehler... Also ich habe eine Ursache und jetzt irgendwo anders ist die Quelle dieses Retracing.

00:17:53: das muss sich tun!

00:17:54: Und dass es einfach unglaublich aufwendig.

00:17:56: wenn ich das mit Menschen mache kommt man an Punkte, wo das vielleicht dann politisch wird.

00:18:03: Wo eine KI einfach neutral sagen kann.

00:18:05: Ich stelle fest, an dieser Stelle ist Gradfahrenheit und Zelsios verdreht und deswegen macht die Klimaanlage dummerweise nicht das was sie eigentlich tun sollen.

00:18:14: jetzt mal profanes Beispiel ich glaube dass es ein Thema wo KI in der Fähigkeit solche Vernetzung aufzulösen unglaublich wertvoll sein kann und auch unheimlich wert voll ist.

00:18:26: wir haben Beispiele wo wir das mit OEMs aufbauen und aufgebaut haben und die wirklich enorme Zeit gewinnen, daraus ziehen.

00:18:35: Also wenn wir da mal in die klassischen Disziplinen reingehen... Es gibt ein sehr gutes Beispiel eines europäischen OEMs der im Bereich Fahrzeug Aerodynamik heute die KI einsetzt indem er einfach das gesammelte Wissen seiner vergangenen Ergebnisse nutzt.

00:18:56: Wie sieht es heute aus?

00:18:58: Wenn wir mal Richtung Simulationsergebnisse denken, dann sind die irgendwo gespeichert.

00:19:02: Im schlimmsten Fall auf einer Festplatte, die im Schrank eines Mitarbeiters steht und wenn der in Rente geht wird der Schrank ausgeräumt und keiner kann was mit der Festplatten anfangen.

00:19:10: Im besten Fall sind sie irgendwo schon zentral gespeichernd Und wenn die zentrale gespeicherung sind und zwar von all den Menschen, die das tun Dann kann man die heute schon eben entsprechend nutzen um KI-Modelle zu generieren Die dann eine sehr genaue Vorhersage erlauben.

00:19:25: Also dass man sagt, man füttert das alles da rein.

00:19:27: Das ist dann so ein Aerodynamik-Machine Learning Modell sagen wir mal und dann hat er Designer und das ist jetzt das Schöne.

00:19:35: es muss dann noch nicht einmal mehr ein Experte auf diesem Gebiet sein sondern es ist gegebenenfalls eben einen Designer der sehr früh abprüfen will wie würde sich dieses Design den aerodynamisch verhalten?

00:19:44: Ich habe aber keine Ahnung davon wie ich eine heiße Fistekate Simulation machen würde.

00:19:49: Man kann ja das relativ schnell also wirklich im, man kann sagen in Sekunden statt in Stunden relativ schnell evaluieren, was daraus kommt.

00:19:57: Ich glaube da ist ein riesen Benefit aber funktioniert natürlich auch wieder nur dann wenn ich die Datengrundlage habe weil ich muss ja irgendwas reinfüttern und wenn nicht wenige Daten schlechte Daten rein füttere Dann funktioniert es natürlich nicht.

00:20:08: also sind wir wieder bei dem Punkt Die Hausaufgaben müssen gemacht sein und diese Daten müssen schon irgendwo in einem System entsprechend vorliegen Aber dann ist das sehr gut machbar.

00:20:18: Ich versuche jetzt gerade noch so ein bisschen gedanklich von unserem Hubschrauberflug am Anfang.

00:20:23: Und jetzt sind wir schon beim beim speziellen Beispiel.

00:20:27: Und ich glaube, Marco Durst ist vorhin auch schon gesagt, nämlich die Gnade der späten Geburt und wir haben ein Gedankenexperiment aufgebaut in dem wir auf den grünen Wiese, sozusagen Hannover-Lahre – da gibt es momentan auch viel grüne Wiese muss man für alle sagen, die nicht aus Hannover kommen – auf den Grünwiese eben einen OEM aufbauen.

00:20:43: Und jetzt werden ja ganz viele Zuhörerinnen und Zuhörer aus der deutschen traditionellen Automobilindustrie sagen Ja, ist sehr schön und gut!

00:20:52: ist ja schön, dass vielleicht auch andere Unternehmen die Grüne Wiese haben.

00:20:55: Ist ja schön das vielleicht auch viele Elektro-Player sei es jetzt in den vergangenen zehn, zwanzig Jahren in den USA vielleicht hochgekommen sind und groß geworden sind.

00:21:05: Sei es aber vor allem natürlich viel, die oft zitierten chinesischen Player von denen ja gar nicht alle neu sind.

00:21:11: Aber nehmen wir mal die, die eher neuer am Markt sind und genau diese Gnade der späten Geburt haben.

00:21:17: Aber das bringt mich ein bisschen an den Punkt... Wir sprechen jetzt gerade über KI.

00:21:23: Manchmal ist es vielleicht auch so ein bisschen fast ein kritischer Gedanke, manchmal so ein bissel so als stünde sie nur uns zur Verfügung um damit schneller zu werden und einen Tempo aufzunehmen was vielleicht andere schon haben die aber die gleichen technologischen Möglichkeiten haben sie einzusetzen.

00:21:37: also wir müssen ja davon ausgehen dass sich in Zukunft Einsatz von technologischem möglichkeiten Nivelliert, weil sie im Prinzip global eigentlich jedem zur Verfügung stehen.

00:21:46: Trotzdem werden in Zukunft vielleicht manche schneller sein als andere.

00:21:49: und dann eben die Frage nicht nur Marco Hausaufgaben und Datenbasis und wie kann ich es perfekt einbauen?

00:21:55: sondern auch die Frage nach richtigen Prozessen?

00:21:58: Die Frage nach was macht aber immer noch?

00:22:00: Und das ist jetzt meine Frage nach meinem kleinen Exkurs oder meinen kleinen Gedanken ist so ein bisschen dieses Ja.

00:22:09: wo ist denn eigentlich Wenn man mal von dem Einsatz von KI, der eigentlich Pflicht ist inzwischen oder auch in Zukunft Trotzdem dazu noch.

00:22:18: Eigentlich der USP so ein bisschen der traditionellen Automobilwelt Wo man dann sagen kann die Kombination dessen wird im zukunft Dann eigentlich das Pfund sein bist du darauf hinaus?

00:22:30: weil?

00:22:31: Hanno Du hast vorhin auch gesagt Du machst hier gar keine großen wenn das so kommt da macht ihr gar keine grossen Sorgen um Industriestandort Deutschland.

00:22:37: Aber das bedeutet ja wir müssen ja Technologie die jedem zur Verfügung steht zusammenbringen mit anderen Merkmalen und Stärken, die dann am Ende doch vielleicht nur wir haben.

00:22:47: Also was ist so ein bisschen das wo man da hier auch in unserer traditionellen Autoindustrie auch attestieren kann?

00:22:53: Na Mensch, da habt ihr doch im Fund!

00:22:55: Und KI kommt jetzt dazu.

00:22:57: Ist ja mal must have.

00:22:58: Gut keine Sorgen.

00:23:00: also ich bin Rheinländer oder Beamtenkind damit immer optimistisch Aber die Frage kommt ja immer wieder auf.

00:23:07: Also mal angenommen, wir akzeptieren das chinesische Hersteller aus den Consumer Goods Comment wie bei BYD und Xiaomi dort einen Vorteil haben und ganz anders Ökosysteme bauen können und dergleichen mehr.

00:23:31: Mal angenommen wir akzeptieren das.

00:23:32: dann ist die Frage der Wettbewerbsvorteil für traditionelle deutsche Hersteller.

00:23:40: Jetzt könnte man im Auto weitergehen und sagen, naja da ist ja noch die Batterie das die Supply Chain und dieses Ökosystem ist von der Volksrepublik ganz früh erkannt worden und strategisch besetzt wurden bis hin zu geopolitischen Fragestellungen wenn sich heute anschaut wo die Wertschöpfung für Hochwoll-Batterien stattfindet und wie dann auch dieses Feld sehr wahrscheinlich auf absehbare Zeit von Chinesen besetzt.

00:24:08: Es bleibt also am Ende des Tages die traditionellen Werte des Automobils, sprich Fahrdynamik, Qualitätsanmutung, Fahrkomfort, Marke einen nicht ganz so unterschätzender Wert.

00:24:27: und vielleicht – jetzt kommt wieder der Optimist aus dem Rheinland durch, da komme ich her – ist das eine gute Nachricht?

00:24:34: Denn wenn am Ende des Tages das digitale Ökosystem sich angleicht und wir sehen das in all unseren Geräten vor uns, da nutzen jetzt irgendwie alle Android bis auf ein amerikanischer Hersteller.

00:24:52: Da ist wenig Wettbewerb angenommen.

00:24:55: Wir kommen an diesem Punkt auch im Automobil dann bleibt zu hoffen zumindest für die deutsche Seite dass die traditionellen Werte ... traditionellen Fahrzeugeigenschaften wie Fahrkomfort, Fahrdynamik... Bedienkomfort-, Qualitätsanmutung und dergleiche mehr wieder an Wert gewinnen.

00:25:16: Und damit ist es schon die Frage, wie ich diese Werte auch am Leben erhalte?

00:25:23: Wenn ich jetzt noch mal einen Schritt weiter den Gedanken abrunde, dann müssen wir auch an dieser Stelle echt im Wettbewerb bleiben weil ich bin gerade in einem BYD gefahren.

00:25:33: das ist Alles auf hohem Niveau, das hat auch der Joachim gesagt.

00:25:37: Wenn ich auf die Premium-Marke von Huawei draufschaue dann konkurrieren sie gegen die teuersten europäischen Automobilhersteller und zwar zurecht.

00:25:46: also wir müssen auch diese Domänen verteidigen oder zurückgewinnen.

00:25:54: Wir hatten mal Vorsprung durch Technik und Freude am Fahren.

00:25:58: Da gilt es dran zu arbeiten.

00:26:00: Ja genau.

00:26:01: Also Ich Denk wenn man jetzt Mal Unser Gedankenexperiment war ja so ein bisschen provokativ.

00:26:07: Natürlich haben der Hanno und Marco zumindest nicht hundertprozentig die Ideen unternehmen zu gründen, vielleicht doch Hanno?

00:26:14: Schauen wir mal!

00:26:16: Im Moment sind wir ganz zufrieden wo wir da sind und ich glaube auch da können wir den traditionellen Unternehmen bei einem helfen.

00:26:23: und da geht es eben darum die großen Herausforderungen anzugehen.

00:26:27: Und dieses ganze Virtualisierungsthema, Simulationsthema.

00:26:30: Das hilft eben dabei, Kosten zu sparen, Entwicklungszeiten zu reduzieren und, sag ich mal Qualität nicht nur auf einem gewissen Level zu halten sondern sogar noch zu verbessern.

00:26:40: Da hilft natürlich die KI nochmal massiv.

00:26:43: Ich hatte es eben gesagt, die Beschleunigungen, die Einsparung von Prototypen.

00:26:46: also wir haben einen Premium-Automobil OEM aus Italien.

00:26:50: da gibt's ein hervorragendes Beispiel wo der für die Powertrain Entwicklung plötzlich vierzig Prozent seiner Prototypeneinspart.

00:26:56: Ja indem er einfach die die Prozesse digital betrachtet k i einsetzt und so weiter.

00:27:02: Also das sind einfach Themen wo man sagen muss ja, die bestehenden Unternehmen sind natürlich da und sie können jetzt nicht im Grundstrich ziehen und sagen wir fangen bei null an.

00:27:11: aber eben diese diese High Value Problems also die Kosten die Entwicklungszeiten spricht auch oft davon.

00:27:18: wir brauchen mehr als doppelt solange wie eben der asiatische Wettbewerb umeben einen Fahrzeug von der Idee bis auf die Straße zu bringen, aber das in den Griff zu bekommen.

00:27:28: Ich glaube da können wir heute mit diesen Themen und vor allem durch die Unterstützung von KI schon verdammt viel erreichen und hier die richtige Richtung gehen.

00:27:36: Um mal beide Gedanken vielleicht auch noch ein bisschen zusammen noch mehr zusammenzubringen ist dieses was ihr gerade auch angesprochen habt mit den traditionellen Werten oder den traditionellem das traditionelle Pfund was die etablierte Automobilindustrie hat mit dem neuen mit der neuen Welt quasi zu vereinen?

00:27:51: kann man nicht eigentlich auch sagen, dass was man als Automobilhersteller der westlichen Welt, wenn man es jetzt mal so formuliert aus USA oder aus Europa an Erfahrungsschatz und Entwicklungsdaten.

00:28:01: An Datenschatz eigentlich auch da hat über die vielen Jahrzehnte Entwicklungsarbeit, die man geleistet hat.

00:28:08: Nicht sogar vielleicht sogar ein Stück im Vorteil gegenüber neuen Playern auf diesen Erfahrungsschatts vielleicht noch nicht zurückgreifen können und den erst aufbauen müssen.

00:28:17: Und ist das nicht wiederum auch ein Vorteil, wenn man die KI-Tools dann einsetzt?

00:28:22: Dann genau auf diesen Erfahrungsschatz und auf diese Daten zurückgreifen zu können um vielleicht am Ende des Tages sogar ein besseres Produkt entwickeln zu können.

00:28:30: Muss man nicht am Ende dieses Tages eher dann bestimmte Daten silos und Grenzen erstmal auflösen und um das Potenzial dann wirklich zur Entfaltung kommen zu lassen?

00:28:41: Ja unbedingt!

00:28:42: Also ich meine am Ende ist eine KI... so gut wie die Trainingsdaten, die du in der KI gibst.

00:28:48: Das ist immer das A und O.

00:28:49: D.h.,

00:28:50: je mehr Trainings-Daten du hast, je besser es ist.

00:28:54: Sprich deswegen sagen wir das uns bitte anfangen Dinge zu digitalisieren.

00:28:59: ich nehme jetzt mal sowas wie Fahrkomfort also Fahrkomfor.

00:29:02: Ich habe bei Volkswagen zwei tausend drei angefangen.

00:29:05: Da war klar Fahrkomvor ist etwas was mit Popometer erfahren werden muss.

00:29:11: Erfahren im wahrsten Sinne des Wortes.

00:29:12: das lässt sich nicht wissenschaftlich

00:29:18: in Daten übertragen.

00:29:20: Unmöglich, da gibt es einen Gesamtfahrzeugleiter und ein Entwicklungsleiter die beiden wissen.

00:29:27: Wenn ich jetzt aber sage, ich muss innerhalb von, um mal wieder was so was provokantes in den Raum zu stellen, von achtzehn Monaten mit der Hälfte der Kosten ein Auto hinstellen, dann kann ich eben nicht zweimal Wintererprobung machen.

00:29:40: Es geht rein kalendarisch, wird das schwierig?

00:29:45: dann kann ich mir nicht so viele Loops leisten.

00:29:47: Dann muss sich eben sagen, okay, ich komme auf einen ... ... ninety-fünf Prozent Niveau mit meinen Trainingsdaten und meiner KI die da euch gelernt hat was den Fahrkomfort angeht.

00:29:56: und vielleicht ist es dann der letzte Schluck der nochmal dem Mensch macht.

00:30:00: aber ich muss auf diese Ninety-Fünf Prozent kommen weil ich mich eben nicht so viel ... ... Konzernvergleichsfahrten gönnen kann!

00:30:08: Weil wenn ich das tue werde ich langsam, werde ich teuer, brauche viele Iterationen.

00:30:13: Ich meine, was machen die Chinesen?

00:30:15: Die überspringen ganz häufig in Beesample-Phase.

00:30:19: Das heißt du nimmst dem Entwickler erst einmal die Möglichkeit nochmal zu iterieren.

00:30:25: Das kann ich ja nur tun wenn ich Alternativen habe sprich In the Loop, in der virtuellen Welt.

00:30:34: Erprobe Teste Qualitätssteigere und dann auf einen sehr hohen Niveau einsteigen.

00:30:43: und das ist ja der Joachim hat es auch gesagt, diese Autos sind ja nicht schlecht.

00:30:47: Also es ist so dass jeder in dieser Auto einsteigt.

00:30:50: Mensch haben wir eben darüber gesprochen verarbeitungsqualität top.

00:30:54: Das muss uns einfach klar sein ist die Frage wie komme ich auf gleiches oder besseres Niveaux mit deutlich weniger Aufwand?

00:31:00: Aber dann ist jetzt gerade mein Gedanke wenn du das so skizzierst weil wir waren jetzt gerade viel bei KI das heißt wir waren beim Technologie Thema dann ist ja aber die erste Aufgabe sicher eigentlich eher Prozesse anzuschauen.

00:31:12: Also wie entwickelt ihr eigentlich ein Auto?

00:31:15: Wie geht man eigentlich vor, was sind die einzelnen Schritte?

00:31:19: Wer macht was wann und in welcher Reihenfolge

00:31:21: usw.,

00:31:21: also ganz simpel hinzugehen und zu sagen naja KI wird euch euer Problem nicht lösen wenn ihr aber das Auto im Großen und Ganzen so entwickelt wie immer sondern das muss dann eben genau... Und das war so bisschen auch.

00:31:34: das kommt jetzt nämlich genau an den Punkt den ich auch gerade eben mit meiner fast schon halb philosophischen Ausführung hatte, nämlich genau an dem Punkt zu sagen vielleicht machen ja andere im Prinzip ein Entwicklungsprozess auch anders.

00:31:45: Weil am Ende die Technologie steht allen zur Verfügung.

00:31:48: du hast jetzt auch schon mehrfach in dem Podcast mit Joachim angesprochen.

00:31:51: Joachima hat mir auch ganz klar gesagt, Technologie ist nicht das Thema es geht nicht um Technologie, sie haben keine anderen Technologien als wir.

00:31:58: Es gibt keine Unterschiede in der Verfügbarkeit davon Darum, dass anders ein Auto entwickelt und auf die Straße gebracht wird.

00:32:08: Jetzt haben wir beide ein Problem weil du hast uns im Prinzip die Mission für den Podcast genommen.

00:32:12: Ich entschuldige

00:32:13: mich dafür an dieser Stelle.

00:32:14: Weil wir sollten jetzt darauf hinwirken zu sagen unser Slogan ist Re-Engineering Engineering aber das ist am Ende des Tages die Mission von Marco und mir zu sagen um in diesem Wettbewerb entweder gegen die hypothetischen OEM aus Hannover lahe zu bestehen oder immer hier und jetzt gegen die Schengen und Shanghai musst du deine Prozesse umstellen.

00:32:39: Und das Geniale ist, die Technologie ist da!

00:32:44: Deswegen stimme ich völlig mit Joachim

00:32:45: Übain.".

00:32:47: Und an der Stelle würde ich gerne mal den Sigma Hasis zitieren.

00:32:50: Das ist der ehemalige CIO R&D von Mercedes, damit wir auch viel zusammenarbeiten.

00:32:55: Der spricht immer von digitalem Mut.

00:32:57: Ja also mit digitalem mut dran zu gehen diese Prozesse, diese bestehenden Prozese A zu ändern und B auch wirklich digitaler und besser zu gestalten.

00:33:08: Und ja das geht nicht von heute auf morgen.

00:33:11: Das Vertrauen gerade in so virtuelle Ergebnisse entsteht Schritt für Schritt.

00:33:15: wenn du jahrelang etwas über eine Erprobungsfahrt mit dem Publometer gemacht hast Und jetzt plötzlich kommt einer und sagt, ich habe eine digitale Methode mit der es geht.

00:33:24: Dann ist erst mal wahrscheinlich die Skepsis groß.

00:33:26: Also ich bin seit fast dreißig Jahren in diesem Simulationsumfeld meistens auch im Automotivbereich.

00:33:32: Es gab so ein paar Revolutionen.

00:33:33: Und ganz am Anfang als ich da angefangen hab – das war noch im letzten Jahrtausend – da musste mein Menschen davon überzeugen dass da was Vernünftiges bei rauskommt Sei es die Aerodynamik, sei ist der Crash.

00:33:44: und schauen wir uns heute mal Crash Simulation an.

00:33:47: Also heute könntest du im normalen Kosten- und Zeitraum gar kein Fahrzeug mehr entwickeln wenn es die Crash Simulation nicht gäbe.

00:33:54: Ja also dies für mich immer so ein Beispiel wo wir sehen wo das hinführen kann.

00:33:59: da wurde genauso angezweifelt ja das kann doch nicht sein.

00:34:01: Wir haben ein schönes Beispiel von so einem Lego Fahrzeug was an die Wand fährt.

00:34:05: Ja, also gibt es diese Lego Fahrzeuge.

00:34:08: Die kannst du crashen und die kannst du dann auch in der Simulation crashen.

00:34:11: Du siehst dass die Steine exakt gleich fliegen.

00:34:14: Da kannst du's visualisieren, da kannst du das zeigen.

00:34:16: aber das hat Zeit gebraucht ja?

00:34:17: Das war vor vor vierzig Jahren, vor dreißig, fünfneusig, vierzig Jahre.

00:34:21: Und so sehe ich das Ganze jetzt eben auch bei diesen anderen Themen wenn es jetzt in Richtung der Virtualisierung der Steuergeräte geht.

00:34:27: Da ist es ja noch schwieriger weil klar, ich kann Signale messen.

00:34:30: Aber ich kann mir nicht ein Bild A und B anschauen und sagen okay das war das Experiment, das ist das Simulationsergebnis.

00:34:35: Stimmt überein.

00:34:36: und dann fängt jemand an zu glauben.

00:34:38: Und hier habe ich so eine komplexe Fahrzeug-Elektronik und jetzt glaube ich plötzlich dass sich da meine Software entwickeln kann ohne ein reales Steuergerät auf meinem Tisch liegen zu haben?

00:34:49: Und wirklich sehen zu können wie die Software später im Fahrzeug performt.

00:34:53: Ich glaub' das ist ne Sache.

00:34:54: die kann man nicht von heute auf morgen ändern.

00:34:56: Man muss damit anfangen und dann Schritt für Schritt für Schritt Vertrauen aufbauen in diese Methoden.

00:35:02: Aber dann sind wir ja wieder an dem Punkt, an den wir eigentlich häufig in so einer Diskussion kommen, dass wir wieder über einen quasi Mentalitätsthema sprechen, über ein Kulturthema an der Stelle auch... Du hast etwas von dem digitalen Mut gesprochen?

00:35:18: Da steckt ja schon drin, das ist irgendwo auch eine Einstellungssache.

00:35:21: Ist dem die ganzen Thema gegenüber?

00:35:24: Geht es dann am Ende des Tages auch darum irgendwie schnell klar zu machen wo der Return on Invest liegt vielleicht am Ende dieses Tages dieser Technologien?

00:35:33: Ist das ein finanzielles Argument oder einen Kostenargument?

00:35:36: an der Stelle muss man die Ergebnisse sehen.

00:35:40: wie kann man diese vielleicht die Sorge oder Angst vor dieser großen Transformationen die da ansteht vielleicht auch kleiner machen oder wie du auch gerade schön gesagt hast, vielleicht Schritt für Schritt in Stücke einteilen.

00:35:51: So eine Art Salami-Taktik zu machen, dass man den ganzen so ein bisschen die Sorgen nimmt?

00:35:57: an der Stelle?

00:35:58: Ich würde es genau umgehört argumentieren Janek.

00:36:00: Also ja wir erleben das immer wieder, dass eine ROI gerechnet werden soll und der rechnet sich also über Prototypen kosten und Taskforcekosten.

00:36:13: geht das wunderbar?

00:36:15: Aber mich erinnert das wirklich an diese Zeit, als das Internet aufgekommen ist und in Firmen gesagt wurde.

00:36:21: Mensch wenn wir jetzt nicht mehr mit der Hauspost sondern mit der E-Mail schreiben wie viel Euros spart denn das?

00:36:31: Und dann kam der Amazon und hat dem K-Stadtquelle den Da ausgemacht und all den anderen.

00:36:40: Deswegen haben wir mit dem Gedankenexperiment angefangen.

00:36:41: ich würde halt darum Gedanken... Heute und hier mal einen anderen Blickpunkt auf das Thema nehmen.

00:36:48: Und sagen, wir müssen uns auf diesen Wettbewerber, den wir heute noch nicht sehen vorbereiten.

00:36:55: Denn es ist denkbar, dass in zu tun bewusst zwanzig dreißig, weil ich nehme eine Perspektive ein die so weit in der Zukunft ist, dass Disruption stattgefunden hat.

00:37:05: und dann wird einer ein Mobilitätsunternehmen gründen und er wird's in Europa tun oder Amerika also... Das Thema Zölle ist nämlich auch vom Tisch und sagt bitte nicht darüber argumentieren, das wird hier stattfinden.

00:37:21: Und der hat keine Modellpflegeprozesse und keine Homologationsprozese und eine keine Konzernvergleichsfahrts-Prozesse.

00:37:28: Und alle diese Prozesse hat er alles nicht, sondern der fängt an mit reengineert den Prozessen.

00:37:35: Der fängt genau da an!

00:37:37: Und das haben wir jetzt einmal gesehen in der Automobilindustrie.

00:37:40: was das bedeutet?

00:37:40: Wir haben es in anderen Industrien gesehen.

00:37:44: Darum würde ich werben, diese Perspektive einzunehmen zu sagen.

00:37:47: Und deswegen wäre jetzt nicht digitalisiert... ...jetzt seine Prozesse umstellt, re-engineered.

00:37:54: Der wird es ganz schwer in den dreißiger Jahren bekommen!

00:37:59: Und hat auch keine Chance, da wir sind bei Werder im Punkt KI wirklich so zu nutzen wie uns die KI nutzen kann?

00:38:05: Wir hatten das jetzt immer ein bisschen in den Nebensätzen drin.

00:38:07: Aber diese ganzen Digitalisierungsgeschichte sind die Grundlage dafür, KI wirklich nutzen zu können.

00:38:14: Ohne das wird es immer ein Chatbot bleiben, bei dem man sich Ratschläge einholt auf dem untersten Level dessen was KI liefern kann.

00:38:22: Aber ich hab

00:38:23: das Gefühl

00:38:23: und ihr könnt ja gleich teilen ob ihr ein ähnliches Gefühl habt oder auch in euren Gesprächen mit vielen Vertretern aus der Automobilindustrie.

00:38:30: Ich habe das Gefühl dass man die Notwendigkeit sich zu verändern und damit meine ich jetzt bewusst gar nicht unbedingt die technologische Veränderung, sondern wirklich dieses Thema erst Erstprozesse erstmal überlegen wie wir es machen und wie wir's anders machen.

00:38:44: Und dann kann man immer noch schauen sozusagen womit ich das mache mit welchen Werkzeugen und Tools Ich das mache habe ich das Gefühl dass das inzwischen Verstanden ist und Wir können Jetzt leidlich darüber diskutieren ob das früh genug verstanden wurde Ob man das nicht haben wie zwei drei Wochen früher auf die Idee hätte kommen können.

00:39:01: Und ja, es gibt auch immer gute und sehr nachvollziehbare Gründe dafür.

00:39:06: Warum eine sehr etablierte Industrie natürlich erst mal keinen Grund hat jetzt an aller erster Stelle sofort zu sagen ich zweifel jetzt an was ich kann und muss mich sofort infrage stellen?

00:39:20: Ja das heißt es liegt schon in der Natur der Sache dass man natürlich aus einer aus einem gewissen Erfolg der Vergangenheit auch lange mit breiter Brust ausstehen kann und sagen kann, naja aber wir definieren doch wie man die besten Produkte der Welt sozusagen herstellt.

00:39:34: Und dann ist auch erklärbar warum er von außen immer einfach sagen kann ja hätte man auch zwei drei Jahre früher auf die Idee kommen können.

00:39:41: mein Eindruck ist aber dass dieses ob man sich verändern muss aktuell in der Automobilindustrie nicht unbedingt diskutiert wird.

00:39:50: Habt ihr einen ähnlichen Eindruck, auch wenn Ihr Gespräche führt?

00:39:52: Weil es ist ja genau dieser Gegensatz aus... habt ihr den Eindruck?

00:39:56: das erste was man euch fragt ist Herr Wolfer-Lanfried wie kann ich denn jetzt KI unbedingt einsetzen?

00:40:01: oder ist vielleicht wirklich die Diskussion die Erste er welche Basis muss sich dann schaffen damit dass überhaupt funktioniert?

00:40:08: also sind zwei Fragen.

00:40:09: die erste Frage ist immer oder häufig zu Beginn Wie kann ich schneller KI einsetzen?

00:40:17: Und dann ist die zweite, wie kriege ich jetzt schon für das was sich dafür tun muss in Aeroi?

00:40:24: Das mal an Anfang gesetzt.

00:40:25: Aber ich teile deine Ansicht.

00:40:27: Wir haben kein Erkenntnisproblem wir haben ein Umsetzungsproblem und das was wir jetzt an einigen Stellen wirklich erfolgreich machen Ich weiß ja auch keine Weltraumphysik es halt die Technologie dem Die Methode der kleinen Schritte sprich fangen an einzelne Steuergeräte, einzelnen Domänen zu virtualisieren, zu simulieren.

00:40:50: Verknüpfe es und dann eben schmeißt du das Flywheel immer wieder an und irgendwann dreht sich's Beispiel.

00:40:59: schönes Beispiel ist wenn du das anderes Steuergerät komplett virtualisiert also als komplett virtuelles Modell bis runter auf den Chip hast.

00:41:07: Dann die Sensoren-Virtualisierungsmodell Dann kannst du heute schon ADAS Funktionen weitestgehend vor der echten Fahrt virtualisieren.

00:41:21: Und mit ganz anderen, jetzt kommt ja der Punkt auch nach dem SOP brauchst du ja schnelle Iteration.

00:41:26: Du brauchst schnelle iteration um nachlegen zu können.

00:41:28: und dieses Fundament bilden wir mit diesen kleinen Hüben irgendwo anzufangen keinem Zelle und dann das schnell ausräumen wird haben nur leider Aus meiner Sicht in Deutschland nicht mehr so wahnsinnig viel Zeit, also wir müssen dummerweise im Juni schon den Marathon laufen und nicht in drei Jahren.

00:41:50: Wie wichtig es wird mich nochmal interessieren an dieser Stelle wie ihr das seht?

00:41:55: Natürlich seid ihr jetzt vom Partner der Autoindustrie unterwegs und würde mich aber trotzdem mal interessieren wie ihr dieses Thema Ökosystem sieht Das Thema Plattform, also das ganze Thema die Transformation auch wirklich keiner kann es wirklich alleine bewältigen.

00:42:12: Auch dass ist eine Erkenntnis, die nicht neu ist an dieser Stelle.

00:42:15: aber wie würdet ihr auch die aktuelle Situation da irgendwie einschätzen?

00:42:19: Ist ja die Offenheit noch ein bisschen mehr gewachsen in der letzten Zeit oder verschließt man sich bei manchen Themen auch eher wieder?

00:42:25: Also ich glaube die Offenhalt ist auf jeden Fall da weil genau diese Erkenntnisse du dir eben geteilt hast, die ist da.

00:42:30: Keiner kann das Problem allein lösen Sowohl auf der in der Zusammenarbeit zwischen den OEMs und den Zulieferern, aber auch in Richtung der Partner wie wir es jetzt zum Beispiel dort in dem Bereich sind.

00:42:42: Aber auch wir wieder entsprechend mit Partnern weil's da eben so spezialisierte Unternehmen gerade im ADAS-Bereich gibt die man einfach braucht um auch hier wieder schnell eine Gesamtlösung aufbauen zu können.

00:42:53: ja natürlich kann man sich bitte überlegen mache ich das selbst?

00:42:58: Kann mich auch ein Zeiten zurück erinnern wo OEM Simulations Tools selbst entwickelt haben Haben die meisten wieder eingestellt, weil sie bei Schusterbleib bei deinen Leisten sich überlegt haben.

00:43:07: Nicht entwickelt vielleicht noch besser Fahrzeuge und so zeigt sich das in den anderen Domänen aus gibt hervorragende Startups die ganz spezielle Technologien entwickeln von denen sehr große Unternehmen auch profitieren können Und da erlebe ich schon eine große Offenheit Hanno Siehst du das anders?

00:43:24: Nein also ohne jetzt Werbung für einzelne Dinge zu machen aber ich glaube dass Beispiel trifft jetzt ganz gut.

00:43:29: Also wir haben ja jetzt dieses Jahr unsere EDT-Plattformen gelanscht.

00:43:33: Und also da geht es um den elektronischen Zwillinge und ein wesentliches Gestaltungselement dieser Plattform ist, dass das ein öffenes Ökosystem ist.

00:43:41: Ich hoffe jetzt lüge ich nicht.

00:43:43: zwanzig Partner jetzt schon angeschlossen die unterschiedliche Elemente.

00:43:48: Das sind auch natürlich Partner mit denen wir teilweise im Wettbewerb stehen aber das ist ganz bewusst so gestaltet.

00:43:52: nur umgekehrt nehmen wir auch keinen allein Beherrschungsanteil Ansatz dort in Anspruch sondern sind auch gewillt, uns in andere Plattformen zu integrieren.

00:44:02: Und genau diese Story resoniert!

00:44:04: Ich glaube schon dass OEMs genau schauen müssen wer ist der beste für die einzelnen Disziplinen und sich dann ihr Ökosystem ihre Plattform zusammenzustellen.

00:44:15: wenn man dagegen umgekehrt behauptet das man für alles den Stein der Weisen gefunden hat ist das A unglaubwürdig und B meistens auch falsch.

00:44:23: also ich glaube es schon so dass die OEM sehr stark danach suchen zwar Unterstützung zu kriegen, eine gemanagte Plattform.

00:44:32: Ich glaube so diese Zeit der totalen Open Source Frickel-Lösung ist vorbei!

00:44:38: Es geht schon darum gute Lösungen zu bekommen.

00:44:42: wir haben zum Beispiel den Open Source Initiative mit der Firma Vector das Silicate was wir gemeinsam weiter entwickeln.

00:44:47: da stehen also zwei große Player dahinter dass resoniert das gemeinsam zu machen und zu sagen pass mal auf es ist offen du bist nicht mit uns in einem Wendorlog aber gleichzeitig Brauche es, und das wäre auch eine Message von uns echt professionelle Lösung.

00:45:03: Es ist die Zeit vorbei wo man mit Excel dieses Problem also diese Chance bearbeiten will, Simulationen und Virtualisierung sein.

00:45:13: Wir glauben fest daran dass dafür Profitools gibt Genauso wie es für den Prototypenbau im physischen Profis gibt, das gebe ich auch nicht ans Autohaus nebenan.

00:45:22: Sondern das mache ich mit Profis.

00:45:24: und genauso glauben wir daran dass der virtuelle Prototyp die virtuelle Simulationsumgebung auch vom Profitools gebaut wird gerne von unterschiedlichen Plattformpartnern.

00:45:35: Und wo würdet ihr sagen in welchem Bereich des Fahrzeug wenn mir jetzt möglich auch im Bereich der Fahrzeugentwicklung bleiben?

00:45:41: In welchen Bereich bietet sich das am ehesten an, wirklich auch auf Ökosystem-Lösungen am Ende des Tages zu setzen.

00:45:48: Also wir sehen ja zum Beispiel im Bereich Middleware und so in dem Bereich der nicht differenzierenden Software z.B.

00:45:54: gibt es hier einige Initiativen momentanen die sich bilden da auch gemeinsame Sache zu machen um eben auch das Geschwindigkeitsthema wieder in den Blick zu bekommen oder auch einfangen zu können.

00:46:05: ist es da ist es der Ort?

00:46:06: Oder wo würde dir sagen würde sich das noch auch eignend da auch auf solche Ökosesysteme Plattformen zu setzen?

00:46:12: Gut, jetzt bist du auf einer anderen Dimension.

00:46:14: Jetzt bist du nicht mehr bei der Plattform der Tools und Solutions sondern bei der Platform im Fahrzeug meine ich angekommen.

00:46:21: Wir haben ja mit Autosaal in der Vergangenheit ein großes Ökosystem gehabt oder haben es immer noch.

00:46:30: Die Herausforderung dabei ist natürlich gucken wir vor allem auf uns selber, auf uns Deutsche selber das bei so einer Plattformlösung nicht ein Verwaltungsapparat entsteht.

00:46:40: Also eine, wie soll ich sagen, Gremium zur Entwicklung... ...einer Plattform Lösung die dann über Jahre dahergeht.

00:46:48: Das muss man immer in die Waagschale legen um zu sehen ob das schnell genug geht.

00:46:55: Ein Thema ist glaube ich klar dass es nur im Verbund geht und das ist wenn man wirklich einen automobilen Chip entwickeln will.

00:47:06: Wir sehen da einige Initiativen.

00:47:09: Dazu muss man glaube ich in die Rechnung reinnehmen, dass das Automobil zwar zwischen hundert und hundertfünfzig Milliarden Umsatz allein in Chips machen wird aber das ist trotzdem ein kleinst Volumen im Verhältnis zu dem was in den Consumer Goods gerade im Gaming und der gleiche Mehrbereich stattfindet.

00:47:26: Das heißt Auto ist immer ein Nebenthema.

00:47:29: wenn man einen eigenen eigene Chip Ökosystem in Europa entwickeln will oder in Deutschland angepasst, dann brauche ich Volumen und dann komme ich um Plattformen- und Ökosysteme die vielleicht sogar über Automobil hinausgehen also in das Thema humanoide Roboter Defense und Aerospace gar nicht drum herum weil ein Automobilist schwer diese Investitionen heben kann.

00:47:58: Das heißt je tiefer ich im Stack gehe geht tiefer ich in den nichtkunden, spezifischen kundendeferenzierenden Eigenschaften bin.

00:48:07: Umso eher bietet sich das an und je höher die einzelnen Investition sind meiner Ansicht nach umso eher muss man immer im Plattform nachdenken.

00:48:16: Man darf aber dabei eben wie gesagt nicht die Geschwindigkeit verlieren.

00:48:18: Das ist so ein glaube ich eine deutsche Herausforderung.

00:48:24: Also gerade ich möchte mir auch beim Thema Zusammenarbeit nochmal kurz bleiben Aber jetzt dann doch auf die andere Dimension gehen Bei der du gerade warst, nämlich Plattform und Ökosystem auf der Tool-Ebene sozusagen.

00:48:33: Weil... Du hast gerade Vektor angesprochen und ich war grade bei Vektoren, habe mich mit Matthias Traub unterhalten und Matthias hat mir genau das Gleiche gesagt.

00:48:40: Nämlich würden wir heute gar keine Offenheit anbieten, würden wir jetzt gar kein offenes Tool und Öko-System anbietet oder uns daran beteiligen dann könnten wir im Prinzip eigentlich gar nicht mehr mitspielen.

00:48:52: und das bedeutet natürlich auch, und das ist jetzt der Punkt auf den ich hinausfühle.

00:48:55: Das bedeutet natürlich eine große Veränderung auch im Prinzip auf der Anbieterseite von Tools und Lösungen.

00:49:00: Das heißt wie verändert denn eigentlich diese ganze Transformation über die wir heute gesprochen haben eure Arbeit?

00:49:05: Und euren Blick sozusagen auf das Ganze und eure Herangehensweise wenn wir jetzt gerade sehen?

00:49:11: es geht nicht nur darum dass sich der OEM sich verändern muss sondern Firmen wie Ansys sind ob sie sich genauso verändern müssen um unter anderen Rahmenbedingungen eine andere Rolle zu spielen.

00:49:20: Wie seht ihr das?

00:49:21: Ja, lass uns doch das Vektor-Thema mal heben.

00:49:22: Also es ist glaube ich super!

00:49:23: Wir haben eine strategische Partnerschaft mit der Firma Vector auch entsprechend bekannt gegeben und arbeiten dort eng zueinander miteinander.

00:49:34: Warum?

00:49:35: Weil wir glauben dass mit einem gemeinsamen Backplane – also die Vernetzung im Fahrzeug, die ich brauche um virtuelle Steuergeräte beieinander zu verbinden stark einfach, also das virtuelle Kabel im virtuellen Auto so mal stark vereinfacht, von Vorteil ist für die Automobilindustrie, wenn das etwas ist was jedem zur Verfügung ist und von unterschiedlichen Partnern zusammen entwickelt wird.

00:50:02: Auf der anderen Seite bleiben wir Wettbewerber und konkurrieren und dass es aus meiner Sicht genauso wie Partnerschaften sein sollen.

00:50:09: Das ist total vorteilhaftig für die OEMs weil sie sich in den einzelnen Domänen dem besten auswählen können.

00:50:18: Wenn du mich fragst, weiß ich wer der beste ist.

00:50:20: Aber das ist bei Matthias Traub vielleicht anders.

00:50:22: Der sieht das eventuell an bestimmten Ecken anders und wir glauben damit den Kuchen größer zu machen für alle Beteiligten Virtualisierung nach vorne zu bringen und der Automobilindustrie zur Hälfte mit solchen Partnerschaften.

00:50:37: aber das ist natürlich genau wie du sagst ein Umdenkprozess weil nicht mehr sage ich will von meinem Kuchen hundert Prozent sein.

00:50:43: Ich will vielleicht von dem größeren Kuchen meinen Anteil

00:50:49: Wenn wir jetzt mal so ein bisschen schauen und auch mal in die Zukunft schauen, vielleicht mit einem OEM oder dem Zulieferer sprecht.

00:51:00: Was ihr jetzt so raten würdet für die nächsten Jahre?

00:51:04: Wie sollte man sich aufstellen gerade im Bereich Fahrzeugentwicklung?

00:51:09: Was wäre der Haupthinweis oder der Hauptrat, den ihr geben würdet was zu tun ist?

00:51:15: Gerade wenn man auf die legacy ORMs schaut Wir haben jetzt so gesprochen, es gibt Mentalitätsprobleme.

00:51:20: Es gibt ein Problem vielleicht auch mit der Digital Foundation am Ende des Tages also mit der Datenbasis.

00:51:27: Was wäre so der wichtigste Hebel quasi um diese Transformation einzuleiten?

00:51:33: Also möglichst jetzt damit zu beginnen.

00:51:36: Am besten gestern eigentlich nicht jetzt wirklich zu sondieren was ist denn da auf dem Markt?

00:51:43: Welche Lösungen gibt's heute?

00:51:45: wie kann ich vorankommen Und vor allem von der Problematik wegzusagen, so haben wir es schon immer gemacht zu machen und was weiter.

00:51:53: Wir haben ja schon drüber gesprochen.

00:51:54: ich glaube das haben mittlerweile alle verstanden.

00:51:57: aber es gibt Lösungen.

00:51:59: Es gibt viele Lösungen und ich glaube die müssen jetzt einfach genutzt werden.

00:52:05: Man muss die Unternehmen ins Gespräch kriegen also auch gerade Also kennt ihr es.

00:52:09: wie gesagt Ich bin lange in dem Bereich unterwegs und ja ich unterhalte mich heute auch mit Unternehmen Mit denen man früher gesagt hat ist doch der Wettbewerb Da hat man sich mal auf der Messe guten Tage gesagt, aber heute sitzt man am Meeting-Tisch und versucht für den Kunden gemeinsame Lösungen hinzubekommen.

00:52:23: Also das ist glaube ich das Wichtige, dass es in diese Richtung geht und das macht's auch interessant.

00:52:30: Und wenn da natürlich ein großer Kunde dahinter ist und sagt, ich möchte, dass ihr beide zusammenarbeitet um da zu einer vernünftigen Lösung zu kommen dann ist da natürlich nochmal ein ganz anderer Druck dahinter.

00:52:39: also das wäre auf jeden Fall mein Ratschlag anfangen so schnell wie möglich Dinge nicht nur anders zu machen und so ein bisschen zu digitalisieren, sondern möglichst zu schauen wie kann es möglichst zielführend digitalisierend.

00:52:54: Wir haben viel über Kultur gesprochen und gibt irgendwie schlaue Geister die sagen, Kultur entsteht nicht dadurch dass ich aufs Blatt Papierschreibe sondern vom Machen.

00:53:01: Dann gibt's einen anderen schlauen Geist der hat mal was von Druck-und Diamanten gesprochen.

00:53:05: Ich glaube das Gute Da kommt wieder der Optimist durch ist.

00:53:09: Wir sind jetzt in einem goldenen Moment, da ist genug Druck!

00:53:12: Da werden Prototypen noch und noch etwas eingespart.

00:53:15: Vielleicht muss man sogar noch mehr Druck auf die Achse bringen das auch der letzte Gezwungen ist sich zu überlegen.

00:53:21: verdammt nahe.

00:53:22: ich muss jetzt diese Erprobung machen.

00:53:24: Ich kriege gar keinen Prototyp mehr.

00:53:26: Ich krieg kein Bereichsmodell mehr, ich krieg keinen Mockup physisch so... Ich glaube dass es das eine und das andere ist, also Druck auf der einen Seite und auf der anderen Seite muss der Hahn aufgedreht werden.

00:53:43: Das – das ist natürlich schwierig – dass dieser Weg der Digitalisierung denn der kostet am Anfang auch etwas?

00:53:51: Das muss klar sein!

00:53:53: Also da gibt es kein kostenloses Mittagessen diesen Weg zu bestreiten Das muss für die einzelnen möglich sein und so wie wir alle.

00:54:04: ich komme wieder zurück zu meinem Anfang Statement.

00:54:07: Wie wir alle mit Chatchibiti am Anfang ziemlich einen Unsinn gemacht haben, also was wir den nicht alles gefragt haben vielleicht braucht es diesen spielerischen Moment mit Digitalisierung und AI... ...zu probieren?

00:54:20: Was kann ich denn damit machen?

00:54:21: Und selbst wenn der Marco und ich gesagt haben das und dass ist heute möglich in dem Dialog und in dem Erspielen und Probieren entstehen immer wieder neue Lösungen, von denen wir anfangs gar nicht gedacht haben, dass die da möglich sind.

00:54:34: Und das ist eigentlich... ...die Empfehlung, die ich geben würde auf der einen Seite also erstens nicht auf den Kulturwandel zu hoffen und diesen zu proklamieren und mit irgendwelchen Schildern in Aufzügen zu kommen zweitens ausreichend Druck vorne zu machen und dann auf der anderen Seite aber Raum zum Spielen und zu experimentieren geben denn ich glaube dadurch entstehen einfach die genialsten Lösungen.

00:55:02: Und jetzt noch mal so ein bisschen auf unser quasi übergreifendes Thema künstliche Intelligenz nochmal zurückgekommen auch nochmal.

00:55:09: Auf das Jahr zwei tausend dreißig geschaut.

00:55:11: ihr habt ja eingestiegen mit dem Gedankexperiment Zwei Tausend Dreißig.

00:55:16: Wie wird dieser gesamte Fahrzeug Entwicklungsprozess überhaupt die Automobilindustrie in ihrem Kern, in diesen nächsten fünf Jahren sich jetzt auch Mit KI verändert haben?

00:55:28: wie wird es in zwei Tausen dreißzig aussehen wenn das vielleicht nochmal so auf Ein, zwei Sätze runterbrechen wollt.

00:55:33: Was ist denn da das entscheidende Merkmal der Entwicklungsprozesse in den nächsten fünf Jahren?

00:55:40: Also dieses Gedankenexperiment ist nicht aus der Hohlen Hand entstanden sondern auch von dem Hintergrund einer konkreten Fragestellung eines konkreten Kunden Welche Prozesse werde ich in welchem Level der Automatisierung des KI-Einsatzes unterscheiden, dazwischen ähnlich wie im Automobil zwischen L.A.

00:55:57: Eins bis

00:55:57: L.F.F.,

00:55:57: L. Fünf heißt vollautomatisch.

00:55:59: Da ist kein Mensch mehr im Spiel.

00:56:01: Und ich glaube, was wir sehen werden.

00:56:02: Wenn wir uns so einen PEP mal vor Augen führen in einem Produkt-Entstehungsprozess das haben wir ja schonmal gemacht dann sind ganz viele dieser Prozestschritte im Jahr zwanzig dreißig komplett vollautomatisiert.

00:56:17: ein paar sehr wahrscheinlich sowas wie Design wie Strategie wie Marktstrategien.

00:56:23: da wird der Mensch noch eine Rolle spielen.

00:56:25: aber diese Veränderung und deswegen haben wir mit diesem Gedankenexperiment auch gestartet muss man sich einfach gewahr sein und sich bewusst damit auseinandersetzen.

00:56:35: Und in diese Richtung, das ist unser Plädoyer sozusagen mit dem Nordstern – mit dieser starken Vision muss man anfangen um dann zu sagen so jetzt begebe ich mich auf den Weg!

00:56:45: Jetzt fange ich an jedes Steinchen umzudrehen wie komme ich da eigentlich auf hundert Prozent?

00:56:50: Und damit auch die Chance mitzugestalten also nicht hinzusetzen sozusagen ja was passiert denn in fünf Jahren mit KI?

00:56:55: sondern wie habe ich denn die Nutzung von KI in diesen fünf Jahren mit vorangebracht, weil ich meine fünf Jahre in der KI, wir haben es eben gerade gesagt vor zwei Jahren das erste mal Chatchivity was da passiert ist seitdem ja auch in der Qualität dessen was da zurückkommt.

00:57:10: Da vermag ich heute nicht zu hundert Prozent zu sagen wo mein fünf Jahren stehen.

00:57:14: wenn ich gesagt

00:57:15: habe vielleicht Einfach zum Abschluss, du hast heute so oft den Optimismus zitiert.

00:57:20: Das finde ich gut.

00:57:21: also auf der einen Seite nämlich sozusagen das Gedankenexperiment gestartet und du hast auch ganz oft gesagt es wird passieren Es wird kommen sozusagen in auch hier wirklich in Deutschland Europa dass wir in Zukunft ziemlich sicher wahrscheinlich auch mal einen solchen grüne Viseplayer sehen.

00:57:36: aber Wirklichen wir zum Abschluß was macht euch denn jetzt am Ende dann doch aber optimistisch dass ich in den Jahren hier in Hannover an genau solch einem fortschrittlichen Player nicht in Hannova lau, sondern vielleicht in Hannova Stöcken vorbeifahre.

00:57:50: An der Stelle aber nur als Beispiel könnte auch Wolfsburg kann auch Ingolstadt kann auch Stuttgart und München sein.

00:57:57: Aber was macht wie seid ihr ein guter Dinge?

00:57:59: Dass es im Jahr ist, dass es tatsächlich ein genau so fortschrittlicher Spieler, wenn es um Einsatz vor allem von KI im Engineering angeht dann eben doch vielleicht an einem der angestammten Standorte der Autoindustrie steht.

00:58:11: Also wir sehen Bewegung, wir haben quasi täglich Gespräche mit Kunden.

00:58:16: Wir haben vorhin schon mal drüber gesprochen.

00:58:18: also die Awareness ist da das was passiert und auch der Wille ist da dass was passiert.

00:58:23: jetzt geht es in Richtung der Umsetzung und wenn man das vernünftig hinbekommen dann bin ich sehr optimistisch dass wir da eine richtige Richtung gehen.

00:58:33: Wenn ich das richtig verfolgt habe haben die deutschen Automobilhersteller in den letzten Dekaden, fünfzig Prozent ihres Werts an der Börse verloren.

00:58:42: Der Letzten ist auch linked in Post zu beschrieben.

00:58:46: Wir verlieren jeden Tag Jobs in Deutschland.

00:58:52: Die Margen der Automobilhersteller sind mittlerweile niedriger als die der Zulieferer.

00:58:57: Das ist historisch.

00:58:59: Trotz von dreißig Prozent Importzölle haben die Chinesen im letzten Quartal das erste Mal mehr Autos verkauft in Deutschland als Japan oder Koreaner.

00:59:09: Also wenn es jetzt nicht passiert, da ist jetzt ausreichend Druck um Diamanten zu schleifen.

00:59:14: Ich glaube das ist ein gesellschaftlicher Konsens und auch ein politischer Konsens.

00:59:21: Und dass wir mit die schlausten Köpfe haben, die das bewegen können.

00:59:31: Und ansonsten kommen es von der Hanno und der Marco.

00:59:34: Ja,

00:59:34: genau!

00:59:36: Ich glaube damit besteht kein Zweifel dass das Momentum gerade da ist und dann bleibt's am Ende.

00:59:43: wenn ich mit der Zeit geht, geht die Zeit und ich glaube fest daran dass einige mit der zeit gehen werden positiv ausgedrückt.

00:59:52: Von daher bleibe ich extrem optimistisch.

00:59:55: Dann ändern wir doch am besten an dieser Stelle auch auf dieser High-Node, auf diesem Optimismuspunkt.

01:00:01: Ja, Marco und Hanno ich danke euch für das spannende Gespräch.

01:00:05: Und ja Pascal wir hören uns dann in der nächsten Woche wieder!

01:00:08: Genau so machen wir das.

01:00:09: Danke euch schön dass ihr da wart.

01:00:11: ich hoffe bin mir aber sicher das gute Inspiration für alle dabei war die zuhören und sage auch danke euch und bis nächste Woche!

01:00:31: Weitere Folgen überall, wo es Podcasts gibt.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.