Kreislauf statt Verschleiß: Das neue Milliarden-Geschäft der Autoindustrie?
Volkswagen macht die Kreislaufwirtschaft zum Geschäft: Im Werk Zwickau hat der Konzern seine erste industrielle Fahrzeugdemontage gestartet. Ab 2027 sollen dort jährlich mehr als 4.000 Fahrzeuge zerlegt, wiederverwendbare Komponenten vermarktet und wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden. Gebrauchte Originalteile, Refurbishment und Recycling sollen dabei nicht nur nachhaltiger sein, sondern auch neue Erlösquellen erschließen. Die Wolfsburger sind damit nicht allein. Auch Stellantis treibt im italienischen Mirafiori den Ausbau von Remanufacturing- und Refurbishment-Geschäften voran, während Toyota im britischen Burnaston verstärkt auf die Wiederverwendung von Fahrzeugteilen und Materialien setzt. Die großen Hersteller eint die gleiche Überzeugung: Wertschöpfung endet künftig nicht mehr mit dem Fahrzeugverkauf.
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