Renault: Traditionsautobauer zwischen Turnaround und Zerreißprobe

Shownotes

Renault galt lange als Problemkind der europäischen Autoindustrie. Mittlerweile riecht es in Boulogne-Billancourt wieder mehr nach Aufbruch als noch vor ein paar Jahren. In dieser Folge von WAS MICH BEWEGT sprechen wir darüber, wie der französische Autokonzern zwischen Altlasten und den Herausforderungen der Zeit navigiert. Wir schauen auf die jüngere Geschichte und dort vor allem auf die schwierigen Jahre in der Schicksalsgemeinschaft mit Nissan und Mitsubishi -- ein Konstrukt, das allerorten bröckelt. Aber es gibt auch eine neue Realität beziehungsweise Perspektive: einen Auto-Riese, der profitabler, disziplinierter und fokussierter ist -- und zugleich weiterhin viele Baustellen zu schließen hat. Was bringt die neue Strategie „futuREady"? Wie viel Stärke steckt wirklich hinter Ampere‑Reintegration, globalen Plattformen, Indien‑Offensive und digitalisierter Produktion? Und ist Renault damit stabiler geworden -- oder nur beweglicher?

Die Details zu Renaults neuer Strategie futREady? https://www.automobil-produktion.de/management/renault-justiert-produktionsstrategie-neu/2624877

Renaults Jahresbilanz: https://www.automobil-produktion.de/news/renault-erwartet-niedrigere-gewinnmargen/2611010

Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/  Yannick Tiedemann: www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann

Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers

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00:00:00: Ein traditionsreicher Autobauer, der sich nach Jahren der Unsicherheit operativ stabilisiert hat.

00:00:06: Eine Elektro-Wende die den OEM organisatorisch neu sortiert und eine Allianz, die dem Konzern einst Schlagkraft brachte heute aber vor allem Fragen nach Abhängigkeit, Machtbalance und strategischer Beweglichkeit aufwirft.

00:00:18: Die Rede ist von Renault.

00:00:20: Wir schauen in der aktuellen Folge was mich bewegt darauf wie es um die Franzosen steht und vor allem in welche Richtung es für sie geht.

00:00:41: Janik, wir schauen heute auf Renault.

00:00:43: Bonjour Pascal!

00:00:48: Warum schauen wir auf Renaults?

00:00:50: Wir wollen uns anschauen wie sich Renault tatsächlich momentan strategisch auch so ein bisschen neu aufstellt.

00:00:57: Also haben in den letzten Jahren oder in den vergangenen Folgen Podcasts ja gar nicht so häufig nach Frankreich geschaut, sondern haben uns eher im eigenen Saft gedreht und vor allem natürlich auch auf die Deutschen geschaut.

00:01:09: Wir haben auch auf den US-Amerikaner mit Lucid neulich geschaut.

00:01:12: aber wir haben uns gedacht, wir wollen auch einmal natürlich mal nach Frankrijk schauen ein wichtiger großer traditionsreicher europäischer Autohersteller der wie gesagt bei uns immer so'n bisschen unter Ferner liefen läuft.

00:01:28: Aber wer es nicht wie es dir geht, aber für mich läuft Renault immer so ein bisschen unter dem Radar und ist natürlich trotzdem ein absolut wichtiger Player gerade in Europa.

00:01:37: Er ist eine absolut internationaler Player mit der Allianz die ja momentan oder die in den letzten Zeiten gebröckelt ist mit Zubishi und Nissan Da gab es ja einiges hoch und auf-und abs an der Stelle, mit inklusive jetzt auch den CIO wechseln und einer wechselvollen Geschichte.

00:01:58: Also da ist viel los tatsächlich in Frankreich.

00:02:02: deswegen lohnt sich der Blick auf jeden Fall mal.

00:02:05: Auf jeden fall!

00:02:05: Und das ganze hat wirklich einen aktuellen Auffänger denn es wurde eine neue Strategie vom Ich sag mal neuen CEO, der ist das ja auch schon seit letztem Jahr von Francois Provost vorgestellt.

00:02:20: Also jetzt man könnte sagen seine Strategie für Renault für die nächsten Jahre.

00:02:24: und das haben wir zum Aufhänger genommen uns genau das mal anzuschauen was du gerade gesagt hast.

00:02:28: aber schauen wir vielleicht mal drauf Renault hat definitiv da tritt man den französischen Kollegen dann nicht zu nahe, wenn man sagt dass sie auch bewegende Jahre hinter sich haben.

00:02:41: Bewegte Jahre hinter Sie haben und auch wirtschaftlich schwierige Jahre hinter Sich hatten.

00:02:46: aber ich denke man kann und muss konstatieren das Renault heute kein klassischer Sanierungsfall mehr ist.

00:02:54: die operativen Zahlen sind gut.

00:02:56: twenty-fünfundzwanzig lag der Umsatz bei siebenund fünfzig komma neun Milliarden Euro Das operative Ergebnis bei drei Komma sechs Milliarden Euro Und die Marge bei sechs Prozent.

00:03:06: Sechs Prozent Marge ist für einen, ich sag mal eher volumenorientierten Hersteller überhaupt nicht schlecht.

00:03:13: also das sind wirklich einfach Zahlen die können sich insgesamt sehen lassen gibt eine kleine Kehrseite der Medaille denn die Marge is gesunken im Vergleich zum Vorjahr.

00:03:24: das heißt also daran kann man schon erkennen dass das Ganze jetzt auf absolut sicherer Basis eben noch nicht steht.

00:03:32: Man steht stabiler da als in den Vorjahren, aber ein bisschen wackelig ist das ganze dann eben doch noch und vor allem auch bilanziell anfällig, denn Renault hat auch gleichzeitig einen sehr hohen Milliarden-Hohen Nettoverlust im Jahr twenty-fünf geschrieben weil die NISSAN Beteiligung neu bewertet wurde.

00:03:50: Und da sehen wir dann auch schon du hast es gerade angekündigt Wo wir uns natürlich auch heute in der Folge mal so ein bisschen die Frage stellen, okay was hat es in den vergangenen Jahren eigentlich gebracht?

00:04:04: Sicherlich über einige Jahre ein Erfolgsmodell aber großes Fragezeichen.

00:04:08: Heute immer noch ein Ervolksmodell dieser Allianz.

00:04:11: da wollen wir eben dann auch mal drauf schauen!

00:04:14: Wenn wir vielleicht einmal gucken und wenn wir mal schauen, wo Renault herkommt dann gucken wir jetzt einen gucke ich jetzt natürlich nicht.

00:04:20: Und ich verschone jetzt alle Zuhörerinnen und Zuhöhrer mit der über einhundertundzwanzigjährigen Geschichte von Renault.

00:04:26: also ich fange nicht an das an einem lauen Sommertag, äh... ...Achzehnhundertachtundneunzig ein Automobilhersteller gegründet wurde.

00:04:35: Schade eigentlich!

00:04:35: Aber da reicht vielleicht die Zeit nicht zu und Wikipedia lesen kann auch jeder dazu hört aber ich fang mal so mit den vergangenen Ja, so vier fünf Jahren an.

00:04:48: Zu dem Zeitpunkt als Luca de Meo als CEO übernommen hat und dann eben auch zwanzig einundzwanzig sozusagen seine Strategie vorgestellt hat denn die hat mit einigem gebrochen wofür Renault bis dahin stand oder wie Renault da hin unterwegs war in der jüngeren Vergangenheit der der Unternehmensgeschichte und zwar hat Luca de Meo zwanzig einundzwanzig die strategie das strategieprogramm renolution vorgestellt und.

00:05:19: Hat eben damit einen klaren kurswechsel eingeleitet reno sozusagen in die transformationsphase gebracht weg von der alten logik aus volumen marktanteile.

00:05:30: das war natürlich viele jahre vorher über ja Zwanzig Jahre vorher natürlich so ein bisschen der Fahrt, den man als Mittelgroßer, sage ich mal mittelgroßer Volumenhersteller auch gegangen ist.

00:05:45: Nämlich der Versuch im globalen Spiel mitzuspielen.

00:05:49: und Janik wenn wir selber mal so'n bisschen an die Phasen jetzt auch in den Nullau oder Zehnerjahren zurückdenken da war es ja im Prinzip ein Welt, ein globales Wettrüsten.

00:06:01: Wer ist der größte Automobilhersteller, wie viele Millionen Fahrzeuge verkauft man tatsächlich?

00:06:07: Volkswagen versus Toyota?

00:06:08: also das waren ja wirklich die bestimmenden Schlagzeilen.

00:06:11: Das war die Phase in der es im Prinzip um Volumen um jeden Preis ging und Renault hat lange Zeit in diesem Spiel mitspielen wollen.

00:06:21: auch einer der Gründe warum es überhaupt zur Allianz mit Nissan kam gehe ich gleich noch drauf ein.

00:06:27: Aber damit hat Luca de Meo jetzt ganz klar gebrochen, weil er festgestellt hat.

00:06:32: Es bringt uns wirtschaftlich, es bringt uns operativ in die berühmte Teufelsküche wenn wir versuchen an allen Ecken und Enden auch an allen Eckmodenden der Welt und in allen Märkten

00:06:44: usw.,

00:06:46: in allen Segmenten mitspielen zu wollen mit dem Versuch ein großer Player zu werden.

00:06:52: Das hat dann irgendwann einfach vor allem wirtschaftliche nicht mehr funktioniert Weshalb Luca de Meo dann eine Strategie ausgerufen hat.

00:06:59: Ganz klare Disziplin, weniger Ballast saubereres und bereinigtes Portfolio.

00:07:06: Also es ging ihm eher darum die Nische zu finden also wirklich einfach die Identität von Renault ein bisschen wiederzufinden klar zu sagen wofür Renault steht und aber auch wegzulassen wo für Renault nicht steht und nicht stehen will.

00:07:20: das war so ein bisschen wie die Strategie die Luca de damals ausgerufen hat und weg einfach von dem prinzip möglichst viele autos verkaufen zu wollen.

00:07:31: Und was dann ganz spannend ist, dass er gleichzeitig dazu gehört aber auch gleichzeitig so ein bisschen die strategie auch tochterunternehmen zu gründen auf der einen seite am pair als tochter für die elektro software planer.

00:07:48: man könnte also sagen das moderne das neue die neuen automobil themen hat Renault dann auch, wie so viele Player tatsächlich eben die Strategie gewählt das Ganze in einem sogenannten Schnellboot auszulagern.

00:08:03: Wie Carried eigentlich?

00:08:04: Genau

00:08:05: ein bisschen wie Carried aber vor allem auch schon auch die Elektro-Themen damit rein was aber Carried jetzt nicht so eine Rolle spielt aber einfach diese neuen modernen Themen dass man die eben in einem Tochterunternehmen Ampere ausgelagert hat um natürlich auch so'n bisschen vielleicht Auszutesten, wo das hingeht auf der einen Seite vielleicht auch anderen Entwicklungszyklen zugesteht sich schneller entwickeln zu können.

00:08:26: Auf der anderen Seite aber auch das Risiko vom Markenkern von Rhinose ein bisschen fern zu halten falls es damit nicht vielleicht doch nicht so funktioniert oder doch nicht in die richtige Richtung geht.

00:08:37: denn gleichzeitig hat man zum Beispiel Horst gegründet also eine Zulieferer-Tochter kann man sagen die sich eben um den Antriebsstrang kümmert und zwar den klassischen antriebstrangende Verbrennungs Motorischen Antriebsstrangen, Horse Power Train wurde aufgebaut und daran erkennt man ja schon so ein kleines bisschen Entwicklungsaktivitäten.

00:08:56: Die werden so ein bisschen ausgelagert um dann auch den einzelnen Unternehmen die Möglichkeit zu geben sich auch so bewegen zu können wie man sich bewegen muss um voranzukommen und das Risiko aber so ein bißchen in einer vielleicht noch Phase in der vielleicht nicht hundertprozentig klar ist wie sich welcher Bereich entwickelt und das risikos ein bisschen auch von der Kernmarke wegzuhalten.

00:09:19: Und der letzte Strategiepunkt, den Luca de Meo angestoßen hat und das ist dann auch schon ein schöner Weg rüber im Prinzip zur Allianz ist dass man ja die Internationalisierung sehr fokussiert vorangetrieben hat und vor allem den indischen Markt sehr in den Fokus genommen hat und dort eben auch die komplette Kontrolle über das Renault Nissan Joint Venture dort vor Ort übernommen hat um eben was die Allianz angeht, diesen indischen Markt komplett als Renault zu kontrollieren.

00:09:53: Um da eben diesen Wachstumsmarkt auch Produktionshub aufzubauen und sich dort mehr Eigenkontrolle zu wünschen.

00:10:00: Und das zeigt natürlich auch Janik schon ganz schön den Bruch vor allem in der Era Luca de Meo mit der Allianze.

00:10:11: Aber Janik vielleicht mal Dein Gedanke zu dem, was ich gerade gesagt habe.

00:10:15: Also ein bisschen dieser erste Part.

00:10:16: in den letzten fünf Jahren hat Luca de Meo aufgeräumt mit alten Strukturen vor allem aber auch Alten Vorhaben.

00:10:26: Ich weiß nicht wie es dir geht Aber für mich einfach ganz klar Renault ist eigentlich das klare Bild dafür Wie man eigentlich so mit veralteten Wachstumsfantasien eigentlich über Bord wirft.

00:10:40: Ja das stimmt ziemlich und es war ja quasi in den letzten Jahren auch zu sehen, dass man sich da strategisch doch irgendwie so ein bisschen versucht hat schon wieder zu konzentrieren.

00:10:51: Und wie gesagt genau was du jetzt eben auch gerade schön schön gesagt hast eben diesen Wachstums-Fantasien da auch so'n bisschen also auf einen Riegel vorzuschieben beziehungsweise das auch wieder auf das Kerngeschäft zu koncentrieren und ja das Bröckelen der Allianz letzten zeit gesehen haben oder was ich ja verstärkt hat auch ein bisschen auch durch den antrieb, den wir durch nissan gesehen haben weil auf miss an jahr sich jetzt in den letzten jahr gerade im letzten Jahr.

00:11:21: Ja auch noch mal geschüttelt halt an der stelle und da auch große große schwierigkeiten hat.

00:11:26: da wird jetzt auch gerade ja haben wir einen einigen der letzten folgen ja auch schon besprochen.

00:11:31: Da wird ja grad viel tafel selber sag ich mal auch wieder rausgehauen grade und versucht sich da auch finanziell wieder auf bessere Füße zu stellen an der Stelle.

00:11:41: Definitiv und wenn wir gerade den Übergang zur Allianz schon haben, ich glaube wir können über Renault nicht sprechen ohne die Allianze Renaults Nissan Mitsubishi zu besprechen.

00:11:51: deswegen an der Stille einfach.

00:11:52: es ist einfach wichtig zu verstehen wo Renault herkommt und wo Renaul heute steht.

00:11:55: dafür muss man über diese Alliance sprechen.

00:11:59: In den neunziger Jahren bis in die frühen zweitausender Jahre Chef von Renault war und als Architekt, als Initiator dieser Allianz galt.

00:12:14: Und im Prinzip kann man es ganz einfach runterbrechen.

00:12:15: Warum kam diese Allianzt zustande?

00:12:18: Nissan war in tiefer Krise finanziell.

00:12:22: Renault wollte Größe.

00:12:24: Also Allians-Idee-Renault bekommt quasi Skalierungsmöglichkeit, Internationalisierungsmöglichkeit bekommt einen Footprint vor allem auch in Richtung... Ferner Osten Richtung asiatischer Raum und hat da eben Renault Größen Fantasien sozusagen bedient.

00:12:43: Und auf der anderen Seite Nissan als kriselnder japanischer Autohersteller brauchte einfach diese Beteiligung eben auch für frisches Kapital, das heißt im Endeffekt ganz klar umrissen wer von dieser Allianz was wollte und in dem Fall eben auch Win-Win Situationen.

00:13:01: damals nicht in einer akuten krise hat aber diese chancen gesehen sich an nissan zu beteiligen um eben diese ja skaleneffekte und unter eben diese größe zu bekommen die bislang vielleicht gefehlt hat.

00:13:15: renow hatte dann eben nineteen neunzeig genauer gesagt am siebenundzwanzigsten märz ninehundneunzig dann eben six und dreißig komme acht prozent an nissen gehalten.

00:13:26: und Ja es war im prinzip kann man sagen das war Man könnte sagen kein Zukunftsmärchen.

00:13:32: Das war keine große Fusionsfantasie eines neuen Players, sondern das war eigentlich eine ganz pragmatische Antwort auf zwei unterschiedliche Probleme dieser zwei Player die wie gesagt ganz unterschiedlich gelagert waren, die aber in so einer Win-Win Situation aufgelöst wurden.

00:13:49: und man könnte im Prinzip sogar sagen ich habe gerade gesagt keine Fusion, kein großer neuer Player und das war auch damals ein bisschen der Clue dass es eben keine klassische fusion war es beim damals der versuch gemeinsame sache zu machen ohne die eigene identität zu verlieren.

00:14:08: man hat damals auch gesagt ja ein das solche übernahmen und fusionen häufig dazu führten dass unternehmen its identity verlieren würden.

00:14:20: Also dass man im Prinzip die Identität am Ende dann opfert auf so einem Fusionstisch sozusagen, deswegen hat man damals versucht Synergien Ja, Integration ja, gemeinsame Projekte ja aber bewusst keine Verschmelzung.

00:14:36: Man wollte Renault bleiben, man wollte Nissan bleiben und das war damals ein bisschen auch so.

00:14:42: das Erfolgsrezept eigentlich dieser Allianz Attraktiver weil sie halt einfach Größe versprach, weil sich für finanzielle Sicherheit irgendwo auch gesorgt hat.

00:14:52: Ohne kulturelle Selbstaufgabe und das war den Playern die ja auch zwei Player sind die aus ganz unterschiedlichen Kulturen kommen.

00:14:59: Einfach damals extrem wichtig.

00:15:02: Ja es ist ja auch da.

00:15:04: also ich bin ganz spannend zu sehen wenn man so ein bisschen in die Vergangenheit schaut wenn man gerade auf die Vergange der großen Allianzen schaut Zwischen großen Automobilherstellern.

00:15:15: das waren jetzt nicht immer alles Erfolgsmodelle, wenn man auf Daimler Chrysler guckt.

00:15:20: Jetzt ein ganz prominentes und großes Beispiel momentan ja aus Stellantis.

00:15:26: Ein wirklicher Multi-Markenkonzern mittlerweile unter einem völlig neuen Markennamen auch.

00:15:31: Ist ja jetzt nicht wie bei Volkswagen wo wir quasi sich die Marken unterhalb einer sehr bekannten traditionsreichen Marke versammelt haben sondern Hier mit Stellantis ja auch einen Riesenplayer entstanden ist, der aber auch wir haben jetzt die gerade aktuellen Finanzzahlen ja auch gesehen.

00:15:47: Alles andere als in den absolut besten Fahrwassern ist.

00:15:51: also auch die haben natürlich Probleme so ein Mega-Konzern an dieser Stelle auf den richtigen Weg zu schicken.

00:15:58: und da gibt es viele strukturelle Probleme auch und viele prozessuale Themen auch, die wir ja aus dem zum Beispiel auch vom Volkswagen Konzernen kennen wenn es um das Thema Abstimmung in den verschiedensten Bereichen geht oder gemeinsame Entwicklung und so, da gibt's ja genug Probleme.

00:16:13: Also, wenn man ein bisschen schaut in die Welt der großen Allianzen zwischen den Automobilisten, passt keiner weiß nicht wie es dir geht aber ich habe nicht das Gefühl dass das jetzt in jeder in jedem Bereich und überall immer ein absolutes Erfolgsversprechender Weg ist.

00:16:30: Und wir haben ja auch bei Vanessa zum Beispiel gesehen, zum Jahreswechsel letztes Jahr ging es ja auch darum ob man da vielleicht mit Honda wieder stärker reingeht.

00:16:37: Da wurde irgendwann auch gesagt nein das ist doch nicht der Weg den wir gehen wollen weil das natürlich immer ein Mammutprojekt ist dass da ansteht und es gibt sehr viel zu vereinheitlichen bzw zusammenzubringen was mittlerweile viele abschreckt das jetzt in diesen Zeiten zu tun.

00:16:53: Ja, auf jeden Fall und du sagst gerade in diesen Zeiten.

00:16:55: Ich glaube das ist einfach eine Phase gab, in der man solche Allianzen gut aufbauen konnte.

00:17:03: Weil damals aber natürlich Ende der Neunziger da ging es noch nicht um Software, da gings nur nicht um Elektromobilität, da ging's um all das noch nicht.

00:17:08: Da ging es um das Kerngeschäft und das war sehr klar umrissen.

00:17:11: Und wenns heute darum geht, in total unsicheren Transformationszeiten da gemeinsame Sache zu machen dann ist das natürlich viel viel wackeliger, sag ich mal.

00:17:21: Viel beweglicher.

00:17:22: Dann will der eine in die Richtung und der andere in diese Richtung.

00:17:25: Es ist viel weniger klar umrissen als meine Einschätzung da an dieser Stelle.

00:17:31: Aber wenn wir nochmal wieder zurückkommen auf diesen Allianz, also wir haben jetzt gesehen wie sie entstanden ist und warum damals die Idee war nicht bewusst eine Fusion zu machen, dann muss man natürlich auch über handelnde Personen sprechen.

00:17:45: Ich habe es gerade schon gesagt, Luis Schweizer, damals Renaud-Chef Man kann so ein bisschen sagen der Architekt, der Allianz Carlos Gohn war am Ende ihr operativer Vollstrecker.

00:17:56: Der war am ende der, der tatsächlich gemacht hat.

00:17:58: Carlos Gohn kam damals von Renault und hatte schon im Prinzip eine Historie im Renault-Konzern dort selbst kostentechnisch zu sanieren.

00:18:08: Hat sicherlich auch den Ruf des Sanierers mit Kostendisziplinen mit Rotstift Und ist damals in dieser Allianz eben zu Nissan entsand worden, wurde dann ja auch Nissan CEO und das war einfach eine ganz natürliche, ganz klare, ganz entscheidende Person.

00:18:27: In dieser Allians man sagt wohl damals auch wäre Carlos Gonen nicht zu nisser nach japan gegangen dann hätte wäre womöglich die ganze alliance nicht zustande gekommen.

00:18:38: also das war schon ein ganz elementarer teil dieser dieser allianz und er wurde dann ja in der folge dann auch wirklich zum zum zum vater dieser ganzen dieser ganzen allianze ist später auch renow chef geworden.

00:18:51: Und war eigentlich chef von renon nissan später noch mit so bischy als dann, ähm ja mit so beschieden zur nissen gegangen ist.

00:18:59: also da muss man ganz klar sagen Carlos Gonen als die zentrale Figur in den Nuller und Zehnerjahren dieser gesamten Allianz hat diese Allianze eben auf.

00:19:12: Ja, gerade gesagt wenn der Schweizer im Prinzip die Alliance auf dem Weg gebracht hat dann war Carlos von der der die Allians am Ende mit Leben gefüllt hat.

00:19:21: Der aber auch ganz klar gesagt hat so ein bisschen geht es auch nicht nur um den Rotstift.

00:19:25: er hat ich habe ja einen Zitat von ihm gefunden bei seinem Andrede hat gesagt, while cost cutting will be the most dramatic and visible part of our plan we cannot save our way to success.

00:19:35: Wir können uns nicht erfolgreich sparen.

00:19:38: Also da auch ganz klar es geht hier nicht nur um harten Sparkurs Es geht schon einfach darum aus dieser Allianz das Meiste raus zu holen und Das hat ja auch eine ganze Zeit lang sehr gut funktioniert.

00:19:52: Es kam genau zu dieser Größe, man war natürlich häufig ein Player der weltweit dann hier auch und ich weiß nicht wie es dir geht, aber mir geht's so wenn man am Ende über die Konzerne redet.

00:20:04: Renault Nissan war im Prinzip einer Allianz die als Autokonzern wahrgenommen wurde, die als eine Entität immer wahrgenommen wurden weil sie natürlich auch über viele Jahre gemeinsam ihren Umsatz, ihren Absatz usw.

00:20:16: ausgewiesen hat.

00:20:17: Es ist heute anders, aber in dieser Hochphase der Nuller und Zehnerjahre war die Allianz definitiv ein Erfolgsmodell.

00:20:27: Und dann kamen natürlich Punkte – da kommen ja mehrere Sachen zueinander, warum die Allians heute so nicht mehr funktioniert?

00:20:34: Auf der einen Seite haben wir gerade eben schon gesagt, weil natürlich in Phasen der Transformation, der unsicheren Zukunft vielleicht auch eine internationale Zusammenarbeit nicht mehr ganz einfach oder trivial wird wie früher.

00:20:46: Dazu gehört auch natürlich Carlos Gons, was zweifelhafter Ausstieg.

00:20:54: Also Zweifelhaft ist vielleicht öffemistisch ein bisschen zurückhaltend

00:20:57: formuliert, sag ich mal.

00:20:59: Genau ihm wurde ja untreu vorgeworfen und von der japanischen Justiz am Ende gesucht worden hat sich dem dann entzogen und ist dann sozusagen vor der Japanen Justiz geflohen.

00:21:11: also das war schon natürlich einen dramatische Abgang von jemandem der es dann am Ende vielleicht viele, viel im Konzernen oder in der Allianz gespart hat und sich dann aber auch an eine eigene Tasche ein bisschen bereichert hat.

00:21:26: Wollen wir jetzt an der Stelle vielleicht gar nicht im Detail... Das führt auch zu weit das jetzt im Detall nochmal auszubauen, aber Carlos Gonen dann ja so'n bisschen einfach unfreiwillig ausgestiegen.

00:21:36: Dann kam Luca de Meo – das habe ich gerade schon skizziert – Ja, ich will gar nicht sagen der Niedergang der Allianz.

00:21:46: Das wäre zu hart.

00:21:46: aber so das Zurückbauen der gemeinsamen Arbeit und da wurde dann natürlich auch in den jetzt zwanziger Jahren dreiundzwanzig und auch fünfundzwzig wurden dann diverse Schritte der Lockerung entschieden.

00:22:00: die Mindest Bindung wurde auf zehn Prozent gesetzt die Flexibilität was Projekte angeht wurde auf beiden Seiten wieder erhöht.

00:22:08: Nissan war nicht mehr am Empire Investition verpflichtet.

00:22:11: Ich habe es gerade eben aber schon gesagt, dafür hat Renault aber zum Beispiel den ganzen indischen Markt vom Joint Venture übernommen und Nissan ist eben auf diesem gemeinsamen Joint Ventures raus.

00:22:20: also ja zuerst waren Prinzip die Allianz so ein Rettungs- und Wachstumsmodell dann absoluter industrieller Hebel für Größe.

00:22:29: heute kann man sagen Es ist ein sehr offener sehr flexibler Ja vielleicht Projekt Werkzeugkasten mit so leichten Restverflechtungen und Verpflichtungen.

00:22:42: Aber heute ist das eher wieder stärkere, noch stärkeren eigene Identität die man ja nie aufgegeben hat, nie aufgeben wollte.

00:22:50: aber heute hat es dann schon eher den Charakter von naja wir können ja mal schauen dass wir gemeinsame Projekte machen.

00:22:55: auch schon seit Jahren wird auch Absatz-Absatz und nun Finanzkennzahlen werden nicht mehr gemeinsam ausgegeben sondern getrennt jeder für sich.

00:23:03: und du hast gerade schon angesprochen da gibt's natürlich auch hier und damals so Fantasien Nissan Honda Fusion hast du angesprochen, dann vielleicht auch ohne den Partner Renault an anderer Stelle wieder seinen Heil woanders zu suchen.

00:23:18: Also die Allianz steht heute nicht mehr so fest wie früher ist eine eher etwas losere Verbindung dort wo sie Sinn macht und wo man interessante Projekte gemeinsam findet.

00:23:30: aber der der harte gemeinsame Arbeit an gemeinsamer Größe, die gibt's heute so nicht mehr.

00:23:38: Aber auch in der Wahrnehmung muss ich sagen, finde ich persönlich auch in die Phase, die du skizziert hast unter Carlos Gohn natürlich war das doch noch viel stärker betont worden auch wenn ein bisschen auch an die Öffentlichkeitsarbeit geht oder an das was man nach draußen hinverkörpern wollte.

00:23:54: eine Allianz Das, finde ich hat sich quasi in den letzten schon vier fünf Jahren schon sehr stark aufgelöst und man nimmt die einzelnen Marken bzw.

00:24:02: die einzelne Autokonzerne schon eher als ja auch sich gestellt war muss ich sagen an der Stelle.

00:24:09: von daher ist es quasi nur die Konsequenz daraus und wahrscheinlich auch dass das immer weiter ablösen wird und beide da ihren eigenen Weg in den jeweiligen Märkten indem sie die Stärken für sich selber sehen auch versuchen auszuspielen.

00:24:23: Aber Janik, jetzt habe ich so ein bisschen skizziert wo Renault in den vergangenen Jahren hergekommen ist.

00:24:29: Ich glaube das muss man vielleicht was ja oder hoffentlich war es natürlich auch für alle die zuhören noch mal ein bisschen spannend zu hören.

00:24:34: oder ein kleines Update.

00:24:35: Vielleicht beschäftigt sich nicht jeder im Detail mit Renault ist aber wichtig zu verstehen Wo Renault heute steht warum man da steht wo man steht welche Entscheidungen in letzten vor allem Ja vier fünf Jahre getroffen wurden um Renault neu aufzustellen neues Gesicht zu verpassen, neue Modelle rauszubringen.

00:24:51: Hat ja ein spannendes Portfolio inzwischen Renault Dacia als Marke ganz anders zu positionieren.

00:24:56: Janek wo steht denn Renault heute beziehungsweise?

00:24:59: Was ist denn eigentlich jetzt die neue Strategie, die der neue CEO François Provo jetzt vorgestellt hat?

00:25:04: Genau den neuen CEO, wie du schon gesagt hast seit Sommer zwanzig fünfundzwanzig am Rudersitz sozusagen Der Nachfolger von Luca de Meo.

00:25:11: und man Ja, hat schon das Gefühl du hast es ja jetzt auch an deinen Ausführungen gesagt dass Renault sich doch deutlich stärker fokussiert auf das worauf es ankommt am Ende des Tages.

00:25:24: Dass man stärker sich aufstellen will, dass man sich vielleicht aber an einigen Stellen auch eher beweglicher aufstellen also flexibler sein müsste.

00:25:32: eigentlich ist eine sehr strategisch Klare Strategie zu sagen.

00:25:35: auf der anderen Seite kann man auch viel Fragmentierung wieder feststellen.

00:25:39: also am Pär zum Beispiel wurde wieder integriert horse ausgelagert du hast es ja schon schön erklärt die Allianz wie gesagt neu sortiert.

00:25:47: Also da kann man jetzt auch so ein bisschen sagen ja aber ist doch schon sehr viel noch im unklaren und irgendwie noch ein bisschen.

00:25:54: Waage wies vielleicht auch weitergehen kann weil es doch sehr viele Baustellen gibt an denen, Renaud momentan zu knabbern hat.

00:26:01: also wie gesagt, da gibt es einige Elemente die eben auch zeigen wie tiefgreifend dieser Umbau ist.

00:26:07: Francois Provo eben ist nicht nur einfach ein neuer CEO jetzt Nachfolger von Luca de Mio sondern er ist ja als Zahlenmensch im Konzern auch bekannt Einkaufschef gewesen Chef Controller Architekt für viele Effizienzprogramme.

00:26:23: Da kann man ja schon rauslesen, wo auch bei Renault natürlich die Reise jetzt in Zukunft hingehen wird.

00:26:28: Dass man sich stärker natürlich auf Effizienz konzentrieren will wie alle anderen Autobauern natürlich auch im momentanen Zeiten sich sehr stark darauf fokussieren muss dass man eben die Kosten runter bekommt und Sparprogramme werden auch für Renault anstehen Das ist ganz klar.

00:26:46: Dann gibt es andere Herausforderungen, die anstehen zum Beispiel natürlich auch durch chinesische Hersteller, die ja auf den europäischen Markt drängen mit günstigen Fahrzeugen gerade im Elektromobilitätsbereich und das ist ja auch ein Segment ähnlich wie zb für Volkswagen.

00:27:05: Ein Segment in dem sich auch Renault tummelt und auch zu sehen muss dass die neue Konkurrenz, die jetzt dazu kommt auch irgendwie abgefedert wird oder beziehungsweise man mit guten Modellen und einer guten Strategie auch dagegen arbeiten kann.

00:27:20: Also ist eben die Frage, ist Renault heute strategisch ausgereifter?

00:27:24: Oder verteilt der Konzern seine Risiken weil er irgendwie allein nicht mehr genug Kraft hat?

00:27:29: Und da ist jetzt eben in der vergangenen Woche im Zuge Oder im Nachgang auch der Bekanntmachung der Zahlen, wo natürlich ein starker Gewinneinbruch wieder zur Buche stand bei.

00:27:43: Bei Renault eben auch der neue strategische Fahrplan der Francois Provo jetzt sozusagen für sich formuliert hat bzw nicht für sich sondern natürlich für den Konzern aber seine Duftmarke an der Stelle setzen will und ich hatte es gesagt zahlen Mensch jemanden sehr stark auf die Zahlen schaut und eben auch auf das Thema Effizienz.

00:28:02: unter diesem motto steht quasi auch der neue strategieplan namens future ready also.

00:28:08: Für mich an der stelle kein besonders kreativer Name, auch wenn er kreativ aussieht mit unterschiedlichen groß und klein schreibung aber das nur am rande.

00:28:17: aber dieser strategie plan der kann man eigentlich auch sagen der orientiert sich aus ein bisschen an ja chinesischen erfolgsprinzipien wenn man so will denn Nicht nur wurden in diesem Plan neue Modelle angekündigt für zwanzig dreißig, sechsunddreißig an der Zahl davon sechzehn voll elektrisch plus mehrere Hybrid Varianten sollen Range Extender geben um auch so ein bisschen Nachfragsschwankungen beim Thema Elektroabilität auszugleichen.

00:28:45: Plattform Kosten für Elektro Autos die sollen um vierzig Prozent gesenkt werden.

00:28:50: und Und da kommen wir ein bisschen vielleicht auch zu dem Thema chinesische Erfolgsprinzipien, die Entwicklungszeit.

00:28:55: Die sollen natürlich auch massiv sinken nämlich unter zwei Jahre so ein bisschen nach dem Twingo Vorbild der ja zusammen mit chinesischen Entwicklungszentren entwickelt wurde und dann mit dem ACDC, dem Advanced China Development Center, der eben auch in Rekordzeit entstand und auch für einen sehr guten Preis für unter zwanzigtausend Euro auf den Markt kommen soll.

00:29:21: Das ist auf jeden Fall so ein bisschen das Vorbild, wie es jetzt in der Entwicklung.

00:29:26: In Zukunft aussehen soll.

00:29:27: Provo hat selber früher den Aufbau von F&E Strukturen in China auch betreut und er bringt jetzt diesen Kulturtransfer quasi mit in die Konzernstrategie ein.

00:29:36: und dazu auch mal eine Einschätzung eines Branchenanalysten beziehungsweise eines Finanzanalystens vom Bankhaus Otto BHF uns das ist Michael von Lukides, der gegenüber dem Handelsblatt gesagt hat China hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass es nicht nur eine Frage des Geldes ist sondern auch eine Frage der Kultur.

00:29:54: Also Dinge grundlegend anders zu machen und Methoden zu verändern.

00:29:58: also das geht hier wie gesagt auch einem Provo nicht nur um die reinen Zahlen sondern auch um das im Herangehensweise an dieses eigene Portfolio und an das eigene Kernprodukt.

00:30:08: am Ende so und im Zuge dessen und das Ganze übersetzt natürlich im Bereich Produktion auch das ist ein wichtiger part im bereich des den neuen strategie future ready denn die produktions kosten soll natürlich auch runter um zwanzig prozent dass es das absolut definierte kernziel.

00:30:28: sollen dreißig Prozent weniger komponenten eingesetzt werden in.

00:30:33: diesen Prozessen oder wie schafft man das dies auch zu erreichen vor allem was das Thema Produktionskosten anbelangt wollen sollen natürlich auch neue Methoden eingesetzt werden, neue digitale Methoden, neue Tools unter anderem.

00:30:47: Wir unser Thema aus der vergangenen Woche sollen dreihundertfünfzig humanoide Roboter über die Zeit in den Produktionsnetzwerken oder den Produktionsstandorten eingesetzt werden?

00:30:59: künstliche Intelligenzen.

00:31:00: natürlich soll Maschinen Stillstände halbieren, helfen an der Stelle um auch eben Ausfälle zu vermeiden.

00:31:10: Und man kann eigentlich auch sagen hier meint es provo wörtlich wenn er von China Speed spricht und nutzt eben dafür Methoden die er selbst im chinesischen Markt dann auch aufgebaut hat kürzlere Zyklen aggressivere Industrialisierung neue Lieferanten Netzwerke auch und auch eine stärkere Modulare Plattform Strategie.

00:31:31: Also das mal so ein bisschen zu den Hard Facts aus dem neuen Strategieplan von Hovo.

00:31:39: auch das Thema Internationalisierung, Export-Wachstumstrategie spielt eine Rolle.

00:31:44: Renau will vierzehn Modelle nur für internationale Märkte entwickeln.

00:31:48: Das gab es in dieser Form bislang auch nicht.

00:31:51: Wichtige neue Punkte sind auch Indien wird nicht nur Produktions sondern auch Entwicklungsstand.

00:31:57: oder du hast es ja auch schon angedeutet?

00:31:58: Renau übernimmt ein ehemaliges Nissanwerk.

00:32:01: Dort auf dem Subkontinent sollen eben Fahrzeuge speziell für den, für andere Märkte außerhalb Europas entwickelt werden.

00:32:09: Indien Südamerika, Südkorea.

00:32:13: Also auch hier ein Ziel deutlich mehr als die bisher anvisierten Fünfzig Prozent Absatz auch außerhalb europas.

00:32:19: also Renault bleibt auch ein internationaler Player.

00:32:26: Das weiteren ein Thema Auch wenn du es ja angedeutet hast, dass die Allianz nicht mehr so ein zentrale Rolle spielt und vielleicht da auch am Bröckeln ist.

00:32:35: Es geht natürlich auch bei Renault weiterhin um Kooperation mit anderen Auto Herstellern.

00:32:41: Mit Ford lässt man aktuell zwei E-Modelle in Nordfrancreich bauen.

00:32:47: Es laufen auch Gespräche über leichte Nutzfahrzeuge.

00:32:50: Geely, chinesischer großer Autokonzern mit dem man ja schon das Joint Venture Horse gegründet hat.

00:32:57: also das auch nochmal ein interessanter Aspekt an der Stelle.

00:33:01: Auch hier geht es um Plattformnutzung zum Beispiel in Südkorea oder Beteiligung am Brasilien-Geschäft.

00:33:06: auch hier will man die Kooperation ausbauen.

00:33:09: Nissan bleibt ein strategischer Pfeiler trotz der Distanzierung mit den Wäschungen gesprochen haben.

00:33:14: aber Das ist jetzt ja noch nicht die endgültige Aufkündigung der Allianz an dieser Stelle, beziehungsweise der Zusammenarbeit.

00:33:23: Wichtig aber auch und spannend auch in der Stelle.

00:33:26: man will natürlich auch im Bereich Software, im Bereich Konnektivität und bei digitalen Fahrfunktionen vorankommen.

00:33:33: hier gibt es Kooperationen unter anderem mit Google Qualcom das was wir quasi auch bei anderen Auto Herstellern sehen.

00:33:38: auch da will man Ja auch bei Renault ein bisschen etwas aufholen.

00:33:46: Ja, das ernehm ich jetzt gerade so ein bisschen.

00:33:48: Da komme ich grad drauf auf unsere Connected Car Innovation Studie die wir ja einmal im Jahr mit dem Center für Automotive Management rund um Stefan Marzel und Cisco rausbringen.

00:33:58: Und du bist da immer so Herr der Studien unser früherer Chefredakteur immer Oberstudienrat zu dir gesagt Das heißt Du weißt doch bestimmt ganz genau wo Renault da steht.

00:34:07: im connected car innovation index ist das denn ein player der sich in den letzten jahren dadurch technologische innovationen hervorgetan hat wenn wir jetzt mal rein auf die weiterentwicklung wirklich von von ja technologischer basis schauen.

00:34:23: Also ich sag mal so die Kooperationen, die Sie jetzt eingehen mit Digitalplayern oder Tech-Playern.

00:34:27: Die sind schon ganz... Gut

00:34:28: dass es die gibt!

00:34:29: Sag ich das jetzt mal an dieser Stelle?

00:34:30: Nein also will jetzt ja auch nicht von oben herab da jetzt irgendwie Renault abkanzeln aber wenn man so ein bisschen auf die vergangenen Jahre schaut was Renault in diesem Index guckt ja sehr stark eben auf das Reifegrad, auf die Innovationsstärke von K-Innovation im Bereich autonomes Fahren Interfaces und das nochmal ein bisschen deutlicher zu machen.

00:34:52: Konnektivität natürlich und mittlerweile auch das Thema Elektrik-Ekosystem, also das Ecosystem in dem sich Elektroautos sozusagen bewegen an der Stelle ist mittlerweile auch dazu gekommen.

00:35:05: Und da hat sich Renault jetzt in den letzten jahren wirklich nicht besonders hervorgetan ist nicht bewegt sich jetzt nicht unbedingt im bereich der spitzen reiter sondern tatsächlich eher.

00:35:14: Im hinteren Bereich des rankings also im letzten Jahr.

00:35:17: zwei tausend fünfundzwanzig hat denen gesamtwert von siebzehn prozent im index wert bekommen.

00:35:22: also wenn man das zum beispiel mit konkurrenten wie volkswagen vergleicht die sechs und sechzig prozent haben damit auf platz eins kommen, oder den Chinesen, die sich im dreißiger Prozentbereich bewegen.

00:35:32: Also auch zu den High-Performern gehören ist das tatsächlich bei Renault nicht der Fall.

00:35:36: Also Renault rangiert da schon eher im hinteren Mittelfeld bzw am Ende des Rankings und es war auch wie gesagt auch zu Beginn in den ersten Jahren, in der wir diese Studie gemacht haben nie so dass Renault jetzt besonders – oder auch die Allianz, Nissan, Mitsubishi Da hat man mal hier und da so ein paar.

00:35:55: das ist ja auch immer bisschen abhängig von bestimmten Modell generationen, die man in dem Jahr sich auch anschaut.

00:36:01: Da gibt es mal Ausreißer nach oben und mal unten.

00:36:03: aber bei Renault und Nissan war das eigentlich in den letzten Jahren nie so dass sie im vorderen Bereich dieses rankings eben gelandet sind.

00:36:12: also das sieht nicht so gut aus.

00:36:15: deswegen ist natürlich hier auch gerade wirklich die Frage ob man Es schafft hier auch wirklich Fahrt aufzunehmen und eine gewisse kritische Größe zu erreichen.

00:36:23: Also jetzt ist Ampere wieder zurück in den eigenen Konzernstrukturen, es ist natürlich hier auch die Frage ist das jetzt ein gutes Zeichen oder kein gutes Zeichnen?

00:36:34: Weil man sich vielleicht amper.

00:36:35: du hast gesagt, dass geht ja nicht nur um Software und Konnektivität an der Stelle sondern auch um das Thema Antrieb.

00:36:40: bei Ampère ist natürlich die Frage ob's jetzt in der nahezukunft eher um die Antriebsfrage geht, um sich da eher darauf zu konzentrieren oder ob es jetzt auch darum geht im Bereich Software hier wirklich wieder den Anschluss zu bekommen.

00:36:55: Was ganz spannend ist und das sei an dieser Stelle auch nochmal erwähnt Renault hat sich im letzten Jahr in einem Technologiefeld – ich habe es gerade schon genannt, dass er das erste Mal jetzt in dem Connected Car Innovation Index mit dabei ist hervorgetan und das ist zwar das Electric Vehicle Ecosystem wo Renault auch den Award unter anderem gewonnen hat, den CCI-Award im Bereich Vehicle to Grid.

00:37:17: Da haben Sie vergangenen Jahr einen Service auf den Markt gebracht der das ganze Thema erleichtert und das Thema Vehicle To Grid bidirektionales laden.

00:37:26: Das soll ja auch in Deutschland Fahrt aufnehmen.

00:37:28: dazu hatten wir hier im Podcast auch schon mal gesprochen.

00:37:30: also da sind sie ganz vorne mit.

00:37:32: dabei ist aber noch ein sehr... In der Studie und grundsätzlich auch noch ein junges Innovationsfeld wo sich die OEMs noch ein bisschen Schwerthun mit Ausnahme eben Renault, die da durchaus vorne mit dabei sind.

00:37:48: Also da gibt es durchaus einen, sag ich mal jetzt nicht eine Marktlücke aber zumindest ein nicht wirklich bestelltes Feld wo man sich jetzt schon gut tummelt und worauf man sicherlich auch aufsetzen kann.

00:38:00: also das

00:38:00: ist spannend.

00:38:02: Das finde ich ja spannend Janik weil jetzt kann man natürlich sagen Renault hat sich in den letzten Jahren jetzt nicht als großer innovativer Player im Bereich Vernetzungstechnologien Software und so weiter hervorgetan.

00:38:14: Okay, lag vielleicht auch die letzten Jahre gar nicht der Fokus drauf.

00:38:17: Wir haben heute schon gehört und drüber gesprochen wie die Transformation ausgefallen ist und dass man sich dann natürlich auch von den strategischen Wegen der Vergangenheit ein bisschen freimachen musste und dann erstmal vier fünf Jahre der Transformation angestoßen hat.

00:38:31: Jetzt Janik habe ich den Eindruck mit der aktuellen Strategie Geht es dann eher darum, aus diesem Transformationsumfeld im Rücken jetzt wirklich wieder die eine richtige Spur zu finden?

00:38:44: Also nachdem man jetzt lange so ein bisschen natürlich einfach Navi angeschaltet hat und jetzt mal gucken wie wir hier wieder rauskommen aus dem Dschungel.

00:38:51: Jetzt wieder auf die Autobahn und Fahrtaufnehmen und das Thema operative Exzellenz heißt ja immer so schön also du hast Effizienz um das Thema Produktionssystem also da jetzt wirklich einsteigen zu können ist auch mein Eindruck das vielleicht Renault jetzt den kleinen Vorteil hat, vielleicht schon wirklich so vier fünf Jahre Erneuerungskurs und Transformationen hinter sich zu haben.

00:39:13: Wo andere jetzt vielleicht gerade wirklich noch die großen Einbrüche haben und verkünden müssen steht man jetzt vielleicht schon ein bisschen stabiler da und hatten bis in Erneuierung schon im Rücken des normalen Eindruck.

00:39:23: aber worauf ich jetzt hinaus wollte mit dem Punkt, den du sagst, mit dem IWI-Ecosystem und Connected Car und Software usw.. Es ist halt auch ein bisschen einfach die andere Strategie zu sagen okay, wir können das nicht alles selber machen.

00:39:36: Wir können hier nicht in all diesen Themen irgendwie Vorreiter werden und exzellent unterwegs sein was der Punkt

00:39:43: für die

00:39:44: nahe Zukunft für die kurzfristige Zukunft für uns der entscheidende ist auch gegenüber dem Kunden und viele OEMs auch in Deutschland zum Beispiel haben das in den vergangenen jahren sehr stark mit thema software und vernetzung und so weiter beantwortet.

00:40:00: Und viel investiert und versucht viele dinge selbst zu tun, selbst übernehmen.

00:40:04: die alte diskussion rundum muss jetzt jeder hersteller ein eigenes betriebssystem irgendwie entwickeln und da ist ganz ganz viel reingeflossen ganz viel aktivitäten carried mit fünf tausend mitarbeitenden.

00:40:17: also Da ist man früh in dieses Thema reingegangen und wir haben ja auch gesagt, dafür in das Thema Elektromobilität.

00:40:23: Also bei der Frage was für Fahrzeuge habe ich eigentlich im Zukunft unter dem Hintern wenn ich drin sitze?

00:40:29: Da hat man das mal so ein bisschen zögerlich unterwegs gewesen.

00:40:32: Bei Renault habe ich den Eindruck dass man erstens das Thema Electromobilitet auch relativ stark voranstellt sehr stark in den Mittelpunkt auch der entsprechenden Werbekampagnen stellt und der Modellpalette, die dann kommt oder schon da ist.

00:40:47: Bezahlbare Elektromobilität?

00:40:48: Und bezahlbare

00:40:48: Elektro-Mobilität, die natürlich kommen was wir ja viel diskutieren.

00:40:55: Dass man sich in diesem Electric Vehicle Ecosystem hervortun kann weil vielleicht das die Lücke ist die man finden muss.

00:41:02: Weil ich das ganze Thema Vernetzung und Software Das kann ich auch mit Partner machen wir können ja an der Stelle mal den klein Spoiler machen dass wir in einer der nächsten folgen auch definitiv auf Polestar schauen werden weil ich die Gelegenheit hatte, mit dem CEO Michael Loscheller zu sprechen.

00:41:18: Den ist natürlich auch angesprochen habe auf das Thema frühe Entscheidung für zum Beispiel Android Automotive und da den Abhängigkeiten reinzugehen und dabei ganz klar ist dass die Bewertung für den Kunden am Ende eine absolut positive ist, das heißt du musst im Prinzip selbst nicht diese ganze Basisarbeit machen.

00:41:37: Du gehst vielleicht ein bisschen in die Differenzierung am Ende irgendwo rein.

00:41:40: aber die Basis Arbeit macht man über einen Partner und für den Kunden hat sogar noch den Vorteil, dass du ihnen ein Ökosystem anbietest, ein Vernetzungs-Ökossystem, ein digitales Ökosesystem anbetest.

00:41:50: was sie von ihren privaten Geräten aus dem Consumer Electronics Bereich schon kennen will sagen dass Renault wahrscheinlich auch relativ gut hingehen kann und sagen kann, ja das ganze Thema digitales Ökosystem.

00:42:03: Das können wir doch wunderbar mit Partnern machen.

00:42:05: aber wenn wir es schaffen, das Electric Vehicle Ecosystem oder das ganze Vehicle to Grid und diese ganzen Services Wenn wir die sauber aufbauen können dann können wir in Europa ein gehöriges Wörtchen im Bereich Elektromobilität mithreden.

00:42:18: Und es ist so bisschen kommt mir vor wie Die Entscheidungen so.

00:42:22: wir können nicht alles machen.

00:42:23: Aber was ist das?

00:42:23: Was uns in Zukunft unterscheidet?

00:42:26: Und vielleicht ist das nicht Software und Vernetzung, weil das kann man gut über Partner machen.

00:42:29: Da müssen wir uns gar nicht differenzieren.

00:42:30: die Leute freuen sich wenn sie Kaplan nutzen können und nutzen gar keine eigenen proprietären Oberflächen usw.. Das finde ich schon spannend.

00:42:38: Ja dass absolut sich genauso sich als großer OEM den nicht mehr den großen den ganz großen Bauchladen in jedem Bereich versuchen an die Spitze zu kommen sondern sich da auch vielleicht seine Ökosysteme beziehungsweise seine Biotope zu suchen in der man dann wirklich da sich auch ein weiterentwickeln und entfalten kann, aber es geht natürlich dabei auch.

00:42:59: Und ich meine dieses Electric Vehicle Ecosystem Thema also Vehicle to Grid und zum Beispiel das sind ja alles so Sachen die müssen natürlich auch kommuniziert werden.

00:43:08: Das ist natürlich etwas was auch nicht absolut einleuchtend ist.

00:43:12: dass das ein strategischer Vorteil ist, das ist erklärungsbedürftig.

00:43:16: Es ist jetzt nicht wie so ein einfacher Parameter wie das Thema Reichweite eines Elektroautos wo ich dann als Endkunde sage Der hat fünfhundert Kilometer Reichweite, das ist ein super Vorteil für mich.

00:43:30: Das ist natürlich was, was auch erklärt werden muss.

00:43:32: Inwiefern kann ich dann mein als Kunde dann auch mal nutzen aus dem Thema Vehicle to Grid ziehen?

00:43:37: Aber es ist auf der anderen Seite wieder ein Thema, wo man sich setzt und die Höhen abbauen kann, was das Thema Elektromobilität momentan in den Köpfen der Endkonsumenten eben noch viele Probleme da sind Und an den Abbau dieser Hürden sich zu machen ist, eben glaube ich ein guter Weg und kann vielleicht auch helfen nachher das eigene Portfolio dann auch an den Mann oder die Frau zu bringen.

00:44:05: Aber es ist trotzdem wie gesagt erklärungsbedürftig und nicht auf den ersten Blick ersichtlich was ich da als Kunde auch als Vorteil am Ende des Tages rausziehen kann.

00:44:14: Ganz grundsätzlich würde ich auch mal sagen dass Renault schon finde ich auch ein ganz gutes Beispiel dafür ist Wie schwer es momentan für europäische Autohersteller ist, noch erfolgreich zu sein?

00:44:28: Weil es so viele Baustellen, so viele Herausforderungen.

00:44:32: China – wie ist das mit der chinesischen Konkurrenz?

00:44:35: Ist man zu abhängig vom europäischen Markt?

00:44:38: Wie viel Kapital brauche ich um bestimmte Umfänge selbst zu entwickeln?

00:44:42: Wo investiere ich noch?

00:44:44: Wo gehe ich lieber auf Partnerschaften, wie du gerade schön gesagt

00:44:46: hast?".

00:44:48: Wie es mit den politischen Abhängigkeiten auch vom Falle von Renault gibt's ja auch einen gewissen Anteil, den der französische Staat am Konzern hält.

00:44:58: Das ist ein vergleichbar ungefähr auch mit Volkswagen hier zu landen.

00:45:04: Also da sind so viele Dinge die ich als Konzert damit in die Wachschale werfen muss und so viel balancieren muss an dieser Stelle Und das eben in finanziell und wirtschaftlich so schwierigen Zeiten, wie wir sie momentan haben.

00:45:18: Dann haben wir noch die externe Effekte durch die geopolitischen Verwerfungen, wie es immer so schön nennen oder vielleicht auch ein bisschen euphemistisch benennen weil wenn man die aktuelle Situation mit dem Iran Krieg schaut und den Folgen für die Wirtschaft, das sind ja Dinge... die ich ebenfalls mit einpreisen muss, aber kaum abschätzen und auch kaum antizipieren kann was da alles auf einen zukommt.

00:45:41: Und an Renault ähnlich auch wie man es beispielsweise an Volkswagen sieht oder anderen Herstellern kann man das ganz gut sehen.

00:45:48: Wie schwierig ist es eben für solche Großkonzerne sich da momentan krisenfest und zukunftssicher aufzustellen?

00:45:56: Trotzdem finde ich kann man wenn man sich ein bisschen beschäftigt feststellen dass Renault sicherlich in den letzten Jahren einiges richtig gemacht hat.

00:46:04: Zumindest einfach, wie ich es gesagt habe, spannend zu sehen welchen Weg man schon hinter sich hat.

00:46:09: Den vielleicht der ein oder andere OEM auch erst noch machen muss.

00:46:13: Das könnte jetzt für die nächsten Jahre auch ein kleiner Vorteil auf dem europäischen Markt sein, jetzt vielleicht schon mit genau dieser Transformation im Rücken unterwegs sein zu können.

00:46:23: aber selbstverständlich sind da nicht alle Hausaufgaben gemacht und noch ist man wirtschaftlich jetzt auch nicht da dass man jetzt wieder über den Tag durch den Geldspeicher schwimmt sondern da muss natürlich nur eine ganze Menge passieren.

00:46:34: Aber Janik, ich finde das war eine ganz für mich interessante Folge.

00:46:39: Ich hoffe natürlich auch zum Zuhören aber eben auch zum Einarbeiten so ein bisschen einfach in diese Unternehmen und wir haben schon gesagt, dass werden wir sicherlich an der einen oder anderen Stelle öfter nochmal machen, dass wir auch so ein Bisschen auf Player schauen, dass man einfach ein bisschen auf Unternehmen schauen.

00:46:56: Entweder vielleicht die großen Angestammten, die Granden sind, du hast gesagt, es ist der Land.

00:47:01: Das müsste man sich eigentlich mal anschauen läuft momentan richtig schwierig und das ist ja auch so.

00:47:06: genau diese gegenteilige strategie dieses prinzip funktioniert heute eigentlich kritische größe im sinne von riesig groß dann wird es schon gehen.

00:47:14: vielleicht doch nicht weil er den losen beispiel dafür wie man sich gerade aus einer allianz herauszieht eher wieder kleiner macht fokussiert und dann vielleicht doch einfach dann gut fährt.

00:47:24: damit

00:47:26: was ich noch noch am ende noch dazu sagen möchte ist, weil natürlich momentan auf die autobranche oder allgemein auf die autoindustrie natürlich auch immer negativ gesehen wird.

00:47:35: Die ist in der krise steckt tief fest in der krise.

00:47:39: aber wenn man sich so mal die einzelnen beispiele und wir hatten in der letzten zeit ja unterschiedliche jetzt renau werden davor lucid ganz andere ganz anderes sage ich mal Set oder ganz andere Ausgangspunkt von wo man gekommen ist und wie man jetzt auch agieren kann, weil man eine ganz andere Größe hat.

00:47:56: Und weil man einen ganz anderen Ansatz vielleicht auch hat aber eben auch Probleme hat so und auch bei Renault jetzt bei einem traditionsreichen großen OEM gibt es ganz viele Probleme ganz viele Baustellen Aber eben auch Ganz viele Dinge die positiv sind und auf denen man aufbauen kann wenn man sie richtig strategisch verortet.

00:48:15: in den aktuellen Zeiten und das finde ich total spannend dass das dann doch dass man es dann doch an ein oder anderen Stelle etwas differenzierter sehen muss, als das momentan vielfach auch in den Medien gemacht wird.

00:48:25: Also da gibt's sicherlich Licht und Schatten wobei natürlich der Schatten momentan etwas größer sich erstreckt als vielleicht das Licht.

00:48:35: aber wir bleiben optimistisch glaube ich an dieser Stelle.

00:48:38: Besser fast poetisch zum Ausgang Wir finden am Ende Janik Was gerade so schön poetisch aufgehört, was soll man da noch sagen?

00:48:49: Außer wir hören es kommende Woche wieder.

00:48:51: Bis dahin!

00:49:06: Ciao!

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