Wendepunkt 2026: Sechs Prognosen für die Autoindustrie
Shownotes
2026 wird -- mal wieder -- zu einem Schlüsseljahr für die weltweite Automobilindustrie. Der Druck auf die hiesigen Autobauer und Zulieferer wird weiter steigen, gleichzeitig werden neue Technologien neue Potenziale auftun -- sowohl als Umsatzbringer, als auch als Gefahrenquelle. Pascal und Yannick haben sechs Prognosen für das Automobiljahr 2026 aufgestellt. Es geht um die Existenz der deutschen Autozulieferer, die Erfolgschancen der Elektromobilität, einem möglichen Robotaxi-Durchbruch in Europa, die Disruptionsgefahr internationaler Lieferketten und ein eventuell vertagter Triumph der chinesischen OEMs in Europa. Am Jahresende werden wir die Prognosen mit der Realität abgleichen!
Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann
Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
Transkript anzeigen
00:00:01: Unsere sechs Prognosen für das Automobiljahr, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:00:06: Janik haut drei raus, ich haut drei raus.
00:00:08: Am Ende der Folge schaut ihr, wo ihr mitgeht und am Ende des Jahres schauen wir wer recht hatte.
00:00:17: Was mich
00:00:18: bewegt, der Automotive-Podcast.
00:00:27: Janik, ich habe es gerade gesagt, dass der Jahresstaat natürlich auch immer dazu da ein wenig aufs Jahr nach vorne zu blicken, ein wenig vielleicht mutige Prognosen abzugeben, wo es dieses Jahr für die Automobilindustrie hingehen könnte.
00:00:42: Das Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr.
00:01:01: Das heißt, wir haben uns einfach mal ein paar Gedanken gemacht und haben mal jeweils unsere drei Top-Prognosen für das Jahr rausgehauen.
00:01:11: Vielleicht hier und da mal eher auch mit dem Fokus auf die deutsche Autoindustrie, vielleicht auch mal ein bisschen globaler.
00:01:15: Auf jeden Fall soll man Ende des Jahres, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte und Jahrzehnte mal schauen können, was ist denn davon eingetreten, was ist nicht eingetreten.
00:01:24: Ja, du sagst es.
00:01:25: Wenn wir uns heute die Prognosen gleich anschauen, dann werden wir wahrscheinlich am Ende des Jahres sagen, hoffentlich sind einige davon nicht eingetreten, weil sicherlich auch das eine oder andere negative Thema für die Branche heute mit dabei sein wird.
00:01:37: Und du hast es gerade schon gesagt, dass Jahr zwanzig, sechsundzwanzig, du oder dich, es ist vielleicht martialisch bleiben wollen, kriegsentscheidend ist dieses dieses Jahr.
00:01:46: Ich meine, das hat man vielleicht von dem ein oder anderen Vorjahr auch schon gesagt, dass es für die Automobilindustrie jetzt wirklich entscheidend wird.
00:01:53: Und man steht an einer Wegscheide, wo es hingeht.
00:01:56: Und das erste Thema und die erste These oder Prognose, die ich ja auch mitgebracht habe, die geht eigentlich schon genau in diese Richtung.
00:02:02: Und zwar habe ich jetzt mal die Prognose aufgestellt, zwanzig sechsundzwanzig rollt eine neue Insolvenzwelle durch.
00:02:08: die deutsche Autozulieferer Landschaft.
00:02:10: Selbst namhafte Player.
00:02:13: wird es hart treffen.
00:02:14: So habe ich es jetzt mal formuliert.
00:02:16: Und ja, das ist eben genau das, was ich sage.
00:02:19: Ich gehe davon aus oder viele Experten und auch viele Umfrageinstitute, viele Beratungshäuser gehen davon aus, dass die Insolvenzwelle oder das Problem, dass viele Zulieferer im mittelständischen Bereich aber vielleicht auch Darüber hinaus schon in diesem Jahr es vielleicht nicht schaffen werden.
00:02:39: also wenn man sich so ein bisschen anschaut wie das letzte Jahr war der Druck der zwanzig-fünfundzwanzig da sich schon aufgebaut hat gerade wenn man auf das Thema Stellenabbau in Deutschland und Europa anschaut über sechzig tausend Stellen wurden da schon abgebaut beziehungsweise der Stellenabbau wurde angekündigt und auch zwanzig sechsundzwanzig wird da prognostiziert, dass es eine düstere Saison wird, vor allem aufgrund der ja wahrscheinlich auch eintretenen rückläufigen OEM-Bestellungen, die die wachsene chinesische Konkurrenz auch im Zulieferbereich, die immer stärker werden wird, steigende Zinskosten sowie Investitionsdruck in neue Technologien.
00:03:17: Und da werden am Ende des Tages vielleicht nicht alle Zulieferer das Ende des nächsten Jahres erleben, so mal erstmal jetzt die Prognose.
00:03:26: Also da gehen auch viele Experten z.B.
00:03:29: jetzt auch von die Leute davon aus, dass es eine massive Strukturkiese gibt, margenschwache und hochverschuldete Zulieferer sind existenziell auch gefährdet.
00:03:38: Da bahn sich eine Pleitewelle an, sagen die Experten.
00:03:43: Ein Grund dafür ist natürlich auch die zögerliche Transformation, wenn es um den Bereich Elektromobilität geht.
00:03:50: Da ist immer noch eine hohe Unsicherheit.
00:03:51: Wie wird sich denn der Markt?
00:03:56: Das zeigen auch hier wieder die Zahlen, z.B.
00:03:58: eine Barreled Studie unter forty-neinzig Zulieferern sagt, dass die Umstellung auf E-Antriebe bei den Zulieferern in Deutschland sehr viel langsamer abläuft, als sie eigentlich passieren müsste.
00:04:09: Der Markt ist insgesamt viel volatiler.
00:04:12: Es gibt eine geringere Planungssicherheit.
00:04:13: Wir haben es ja in der Vergangenheit auch schon häufig diskutiert.
00:04:17: Die Abhängigkeit vom Verbrenner bleibt weiterhin hoch.
00:04:20: Über siebzig Prozent der Unternehmen erzielen weiterhin mindestens fünfundzwanzig Prozent ihres Umsatzes mit eben konventionellen Benzinern, mit Diesel.
00:04:29: Also da ist immer noch die Abhängigkeit der alten Welt auch immer noch gegeben.
00:04:33: Und so wird halt am Ende des Tages dieser Konsolidierungsdruck und die steigende Insolvenzgefahr weiter steigen.
00:04:41: Das wird sich fortsetzen in diesem Jahr.
00:04:44: und die Frage ist eben auch am Ende des Tages trifft es jetzt auch.
00:04:47: Nicht nur kleine Zulieferer vielleicht die für eine bestimmte Sparte entscheidend oder wichtig waren, sondern trifft es vielleicht auch die großen.
00:04:55: Ich will jetzt an der Stelle keine Namen nennen, um jetzt hier irgendwie schon irgendwas ins Spiel zu bringen.
00:05:00: Aber es kann natürlich schon auch sein, dass wir von deutlich größeren Unternehmen hören werden, die es nicht ins nächste Jahr schaffen werden.
00:05:07: Also das mal.
00:05:09: So meine erste These, die ich in den Raum stellen würde.
00:05:13: Das heißt, was muss konkret zu werden?
00:05:16: Was muss Ende des Jahres passiert sein, damit du sagst oder mit wir sozusagen zur Jahresabschlussfolge sagen, diese Prognose gilt als eingetreten?
00:05:26: Ja, also das ist dann im Prinzip ein einer der wirklich top ten Autozulieferer aus Deutschland, was den Umsatz anbelangt, da in den Inselvenzgerät.
00:05:38: Also das wäre sozusagen meine Prognose.
00:05:41: Okay, ist natürlich ein düsteres Bild und ich weiß auch gerade nicht, ob ich jetzt komplett mitgehen würde.
00:05:47: Ich glaube, was wir dieses Jahr sehen werden, ist dieses Thema Zusammenschlüsse, kritische Größe erreichen.
00:05:55: Das ist ja etwas, was wir in den letzten Jahren vermehrt sehen, auch gerade im Zuliefererbereich.
00:06:01: dass wir Übernahmen und Zusammenschlüsse sehen, Stichwort Chef Labitesco, Hella, Foresir, Soufavilla.
00:06:09: Und das sind natürlich so Themen, die haben wir in den letzten Jahren ja immer wieder gesehen, gerade eben auch von namhaften Zulieferern, gar nicht mal im mittelständischen Bereich, sondern wirklich von großen Zulieferern, die da am Ende wieder kritische Größe und strategische Ausrichtung suchen.
00:06:24: Und das glaube ich, das kann ich mir schon gut vorstellen, dass es da insofern zu einer Konsolidierung der Zulieferer Landschaft in diesem Jahr weiter kommen wird, um da eben kritische Größe zu suchen.
00:06:36: Aber gut, am Ende des Jahres hat sozusagen einen namhaften wirklich erwischt, das sei für die deutsche Zulieferer Landschaft nicht zu hoffen, aber deine heiße Prognose für twenty sechsundzwanzig.
00:06:50: Ja, also ich bin der erste, der sie gerne nicht eintreten sieht.
00:06:53: Also das muss man ganz klar an der Stelle sagen.
00:06:55: Aber es wird auf jeden Fall für die Zulieferer besonders hart in diesem Jahr, weil auch die OEMs aufgrund der Auftragslage, aufgrund auch der eigenen Ertragslage natürlich das auch an die Zulieferer weitergeben werden.
00:07:06: Wir kennen diese diese Mechanik oder diese Dynamik und von daher wird es doch deutlich noch schwieriger werden für auch für die größeren Zulieferer dieses Jahr.
00:07:16: Positiv zu gestalten an der Stelle.
00:07:18: Aber Pascal, vielleicht machst du weiter mal mit deiner Prognose.
00:07:21: Und ich werde positiv, Janik.
00:07:23: Weil du glaubst, das ist doch nicht schön.
00:07:24: Ich habe tatsächlich keinen, keine, meine erste Prognose, ich möchte kein dunkles Bild zeichnen.
00:07:31: Meine erste Prognose, zwanzig, sechsundzwanzig wird das Jahr, in dem die Elektromobilität industriell unumkehrbar wird und ganz klar Zukunftsweg Nummer eins auch in der öffentlichen Wahrnehmung wird.
00:07:44: Ich glaube, dass zwanzig, sechsundzwanzig werden Diskussionen, wie wir sie letztes Jahr geführt haben, rund um Technologieoffenheit, rund um aus vom Verbrenner aus werden.
00:07:58: Ende des Jahres werden wir sagen, diese Diskussionen sind dieses Jahr nicht geführt worden.
00:08:02: Sie sind als das sozusagen auch, ich formuliere es mal, entlarvt worden, was sie vielleicht letztes Jahr schon waren, nämlich auch ein bisschen politisches Geplänkel.
00:08:10: Ich glaube, dieses Jahr wird kein Zweifel daran gelassen, dass der Weg in die Elektromobilität unumkehrbar ist.
00:08:17: dass die Player, die Modelle liefern.
00:08:19: Die Förderkulisse wird dieses Jahr wieder einsetzen mit neuen Kaufprämien.
00:08:26: Die Investitionslogik der OEMs geht schon längst in die Richtung.
00:08:30: Fahrtabhängigkeiten sind eigentlich längst sozusagen auf den Weg gebracht worden.
00:08:36: Das heißt, selbst wenn man auf Offenheit, ich glaube mit der Diskussion rund um Technologieoffenheit, hat man ein kleines bisschen Druck vom Kessel genommen.
00:08:44: Ich glaube, das werden wir dieses Jahr überhaupt nicht diskutieren.
00:08:47: das Thema Technologie, Offenheit und Co.
00:08:49: Ich glaube, stattdessen wird der Weg in die Elektromobilität, ... ... so glasklar werden, wie es vielleicht seit Jahren nicht geworden ist.
00:08:57: Die Modelle werden kommen, sie werden präsentiert, sie werden dieses Jahr kommen, sie werden für die nächsten ein, zwei Jahre in diesem Jahr gezeigt werden.
00:09:04: Und das ist für mich dieses Jahr die Prognose, wenn wir Ende, Ende, ... ... sagen, A, wir haben in diesem Jahr ... Nicht ernsthaft im politischen wirtschaftlichen, gesamtgesellschaftlichen Diskurs über Thema Verbrenner aus Technologieoffenheit diskutiert und be.
00:09:23: die Modelle werden und zwar von europäischen Herstellern angekündigt, gezeigt, auf dem Markt gebracht.
00:09:28: Dieses Jahr wird das Jahr in dem völlig klar wird, dass die Zukunft elektrisch ist.
00:09:33: Das ist durchaus eine positive These an der Stelle.
00:09:36: die ich durchaus unterstützenswert finde und ich hoffe tatsächlich auch, dass es so passiert.
00:09:41: Wir haben ja in einer der letzten Folgen ja auch schon mal so ein bisschen darüber gesprochen über das Thema Verbrenner aus und da war ja die Diskussion ähnlich, dass man vielleicht gesagt hat, jetzt ist es wieder so eine so eine so keine Diskussion, die jetzt einen breiten Diskurs anstoßen wird und dass wir wieder ganz klar in eine Richtung gehen werden.
00:09:58: Das hatten wir damals auch schon festgestellt.
00:10:01: Wo ich vielleicht noch so ein bisschen Schwierigkeit mit habe, dass das wirklich für die gesamte Welt gilt.
00:10:08: Also wenn wir jetzt in die USA schauen zum Beispiel, wie da momentan auch unter der Trump-Administration gerade so ein bisschen verstärkte Maße auch wieder.
00:10:18: Das Rad zurückgedreht wird.
00:10:20: Da ist natürlich die Frage, wie sich das da abbildet und wie groß dieser Effekt natürlich dann auch auf die europäischen Hersteller sein wird, wenn auch eine der wichtigsten Märkte mit den USA da in eine ganz andere Richtung geht.
00:10:32: Und auch die Frage, die du hast hier so ein bisschen auch eine Einschränkung gegeben bzw.
00:10:36: ein Zusatz zu deiner These, dass die europäischen Hersteller, dass die deutschen Hersteller hier auch den großen Durchbruch erleben werden, der sich ja vielleicht im letzten Jahr sogar schon so ein bisschen angekündigt hat.
00:10:46: Da ist eben so ein bisschen die Frage ja, wie werden es die Chinesen schaffen?
00:10:49: Wie werden es die asiatischen OEMs schaffen?
00:10:51: Ich würde jetzt tatsächlich auch mal hier zum Beispiel die Koreaner damit reinnehmen.
00:10:55: Wie werden die das schaffen, die Elektromobilität für sich zu... sozusagen auch auf dem europäischen Markt für sich zu entdecken oder beziehungsweise die Anteile, die Marktanteile da an der Stelle auch nach oben zu fahren.
00:11:06: Wie werden die das schaffen?
00:11:07: Vielleicht auch mit einem Produktionsnetzwerk, das sich hier in Europa etabliert, wenn man auf bestimmte chinesische Automobilhersteller schaut.
00:11:15: Dazu
00:11:15: habe ich später noch eine Prognose.
00:11:17: Da musst du dich gedulden.
00:11:18: Da musst du dich jetzt ein bisschen gedulden, vielleicht bis zu meiner dritten Prognose.
00:11:21: Aber Janik, was ist deine
00:11:22: zweite Prognose?
00:11:22: Meine zweite Prognose ist eigentlich auch eine positive
00:11:23: Prognose.
00:11:23: Wobei, wenn man
00:11:24: so ein bisschen aus der Heimatperspektive schaut, vielleicht auch
00:11:25: nur eine halbgute Prognose an der Stelle.
00:11:26: Denn meine Prognose für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den.
00:11:49: Er kommt nicht federführend von einem deutschen Automobilhersteller oder einem europäischen Automobilhersteller, sondern wird federführend und im Fahrersitz von einem Tech Player organisiert.
00:12:00: Also ein Tech Player wird derjenige sein, der einen funktionierenden Robotaxidienst hier in Europa etablieren wird.
00:12:06: Das mal so als meine These.
00:12:08: Einiges spricht dafür.
00:12:10: Wir haben schon die Ankündigung im letzten Jahr gesehen.
00:12:13: Waymo will in Großbritannien starten.
00:12:15: Wir hatten drüber gesprochen.
00:12:16: Baidu und Lift.
00:12:18: Mit Free Now im Schulterschluss.
00:12:19: Die wollen hier auch, auch zwanzig, sechsundzwanzig schon durchstarten in UK und Deutschland.
00:12:25: Wir haben aber mit Momente, auch da gibt es eine Kooperation, die schon in europäischen Metropolen, zwanzig, sechsundzwanzig schon durchstarten sollen, also hier ein amerikanisches und ein chinesisches Unternehmen im Schulterschluss.
00:12:38: Also daran erkannt man schon so ein bisschen erkennen, dass jetzt hier nicht unbedingt die heimischen Player, diejenigen sein werden, die diesen Robotaxidienst etablieren werden.
00:12:49: Aber der politische Rahmen, der infrastrukturelle Rahmen, der ist eigentlich gegeben und wird weiterhin ausgebaut.
00:12:57: Die EU setzt alles daran, Das ist auch zu einer Harmonisierung der rechtlichen Vorgaben kommt EU-weit, also dass es die unterschiedlichen einzelnen nationalen Regelungen abgeschafft werden, dass man aus dieser Testphase auch herauskommt und wirklich einen kommerziell erfolgreichen Dienst am Ende des Tages auch aufbauen kann.
00:13:18: Und da bin ich sogar fest auf ihn überzeugt, dass wir das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig erstmals in Europa, in einer Metropole in Europa an der Stelle auch sehen werden.
00:13:27: Aber du traust das jetzt zum Beispiel eine Moja nicht zu?
00:13:31: Ich traue es einem Moja in der Konstellation, wie es aktuell geplant ist, nicht zu.
00:13:36: Zumindest nicht für zwanzig, sechsundzwanzig, sondern glaube ich, in der Stelle werden die Volkswagen als Konzernte dahintersteht natürlich schon überholt werden und wir werden einen Tech Player sehen, der so einen Dienst starten wird, wirklich im Regelbetrieb und mit kommerziell erfolgreich meine ich natürlich an der Stelle auch nicht unbedingt, Das ist am Ende schon am Anfang die großen Gewinner abwürft, aber das Umsätze da sind, das Thema Fahrten, also die Marktdurchdringung, die wird nach oben gehen oder die wird da sein erstmals auch, das werden wir dies ja sehen, um da sozusagen den Startschuss zu geben.
00:14:12: Und ich habe ja in der Folge, als wir darüber gesprochen haben über Moja, über deren Ansinnen und habe gesagt, dass ich das durchaus gut finde und dass es durchaus die Chance gibt, dass wir da... einen solchen dienst auch in europa sehen werden.
00:14:26: aber es wird glaube ich einfach vom zeitrahmen her nicht für zwanzig sechsundzwanzig reichen.
00:14:31: okay was ich mir durchaus vorstellen kann ist also du sagst im prinzip ende sechsundzwanzig werden wir auf europäischen boden einen tag player gesehen haben der einen robotaxi dienst in einem regelbetrieb bereits erfolgreich betreibt erfolgreichseits an der stelle jetzt mal nicht hart ausdefiniert.
00:14:51: aber Was ich mir dann schon durchaus vorstellen kann ist, dass aber zumindest das als Türöffner dafür auch fungieren kann, dass hiesige Player wie Moja dann aber auch in dem Fahrwasser erfolgreicher werden.
00:15:05: Man schafft Akzeptanz.
00:15:07: Wir haben uns auch darüber unterhalten ja nicht schon, dass es einfach auch das anfassbare, sichtbare Robotaxi überhaupt erst mal geben muss, um auch für Akzeptanz in der Gesellschaft zu sorgen.
00:15:20: Du hast dann als ein Player wie Volkswagen Moja hier immer noch einen anderen Trust, ein anderes Vertrauen.
00:15:26: Also ich würde da an der Stelle zumindest insofern mitgehen, als dass ich mir vorstellen kann, dass einer der großen internationalen Tech Player da vielleicht momentan noch ein bisschen mehr Pfund hat.
00:15:35: Kann mir aber auch gleichermaßen, um es auch nicht zu negativ für die deutsche oder europäische Branche zu zeichnen, kann mir aber durchaus vorstellen, dass man dem Fahrwasser aber erfolgreich dann sozusagen auch noch mal ein boost erfahren
00:15:50: kann.
00:15:51: Ja und das natürlich auch die zum beispiel die autohersteller die hardware und sozusagen die vehikel dafür liefern also sozusagen nicht im fahrer sitzen also nicht den den anstoß geben und nicht sozusagen die die oberhoheit über das projekt haben aber natürlich mit als partner in so einem projekt auch involviert sind.
00:16:09: also das ist ganz klar weil das wird auch ein wemo oder bei du am end des tages nicht alleine schultern können.
00:16:15: das tun sie ja jetzt in den usa und in china auch schon nicht.
00:16:18: Also die werden mit einem Boot sein und ich werde da glaube auch, dass die die hiesigen Player auch dann davon profitieren können, auch was du sagst im Thema Akzeptanz, dass man da so einen kleinen Boost hat und in diesem Fahrwasser vielleicht auch ein bisschen schneller vorankommt.
00:16:31: und auch was die Regulatorik am Ende des Tages anbelangt, wenn man da sieht, dass es, dass es da funktioniert und dann wird es sicherlich vielleicht sogar einen kleinen Push geben und wir werden bei einem bei dem ein oder anderen Projekt auch schneller vorankommen.
00:16:43: Ja Pascal, kommen wir gleich zu der nächsten These.
00:16:47: Ja, die ist ein bisschen eher auf der skeptischeren Seite zu Hause.
00:16:53: Ich sage, zwanzig, sechsundzwanzig wird ein Jahr, in dem wir weiter Produktionsstops, Produktionsausfälle aufgrund von Störungen entlang der Lieferkette, aufgrund von Materialmangel, von Ressourcen, Knappheiten sehen werden, und zwar auf, ich will mal sagen, breiter Front.
00:17:13: wird es jetzt sagen, was muss konkret Ende XXX passiert sein, damit das eintritt, was ich mir denke.
00:17:19: Ich glaube, wir werden bei mindestens einem großen globalen OEM in diesem Jahr einen signifikanten, einen deutlichen Produktionsausfall aufgrund fehlender Rohstoffe oder Komponenten sehen.
00:17:33: Sei es an der Stelle in Richtung Batterie, in Richtung seltener Erden, sei es in Richtung Halbleiter, wo durchaus der Branche auch in diesem Jahr wieder Schwierigkeiten ins Haus stehen könnten, zumindest mal in bestimmten Technologiebereichen, jetzt nicht irgendwie vielleicht wieder für Standardchips und nicht auf breiter Front, wie das vielleicht vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist, dass die ganze Branche sozusagen ohne dasteht.
00:17:59: Aber ich glaube, wir werden in diesem Jahr definitiv aufgrund genau dieser Volatilität in den Lieferketten aus verschiedensten Gründen und für verschiedenste Komponenten oder Materialien, die man gar nicht in den Griff bekommen kann, wo man sicherlich auch Hausaufgaben gemacht hat, um die besser beherrschen zu können oder besser abfedern zu können.
00:18:21: Natürlich auch andere Strategien im Sourcing gewählt hat und so weiter.
00:18:25: Das heißt, ich glaube nicht, dass wir, dass wir Ausfälle auf breiter Front bei vielen Herstellern gleichzeitig und so weiter sehen werden und vielleicht fallen die auch kürzer aus, dass es Stopps und Ausfälle geben wird.
00:18:39: Das ist für mich schon fast sicher, sage ich ehrlicherweise, aber meine Prognose, um sie natürlich auch ein bisschen scharf zu formulieren, ich glaube mindestens ein großer globaler OEM wird in diesem Jahr aufgrund von entsprechenden Mängeln und Knappheiten und Lieferketten, Schwierigkeiten, massive Produktionsausfälle und Stops haben.
00:19:01: Punkt.
00:19:03: Ja, an der Stelle sind wir dann uns auch mal einig bei einer der unserer Prognosen, denn die gleiche Prognose habe ich tatsächlich auch als nächstes.
00:19:10: Also ich habe sie im Prinzip genauso formuliert wie du.
00:19:13: Ich habe das ein bisschen regionaler eingegrenzt.
00:19:16: Ich habe gesagt, mindestens ein großer europäischer Autobauer wird solch ein Produktions- oder Auslieferungsstopp erleben.
00:19:22: Und ich hatte, du hast es ja so ein bisschen auch auf die Verfügbarkeit von Ressourcen, so ein bisschen geopolitische Situationen gebracht.
00:19:30: Ich habe noch dazu genommen, dass wir durch die, ja, natürlich durch den, durch die Entwicklung beim Thema künstliche Intelligenz, wenn wir auf das Thema Agentic AI gucken zum Beispiel, dass wir auch im Bereich der Cyberattacken, des Bereiches Cyber Security
00:19:47: auch
00:19:48: ein Faktor, ein großer Faktor sein wird, der sich nochmal potenzieren wird, wo auch die Autobauer wahrscheinlich am Ende des Tages nicht mehr hinterherkommen und dann auch diese Front oder sage ich mal diese Flanke in diesem Problem Cosmos sozusagen offener wird und dass sich durch dieses Thema, das Thema Auslieferungsstopp bzw.
00:20:10: Produktionsstopp nochmal die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem solchen Produktionsstopp kommen wird, nochmal größer ist, eben durch die zunehmende Gefahr im Bereich des Cybercrimes, die durch das Thema künstliche Intelligenz nochmal geboostet wird.
00:20:22: Also das nochmal so als Ja, zusätzliche Faktor, der damit reinkommt.
00:20:28: Also würde ich dir da absolut auch an der Stelle zustimmen.
00:20:32: Was so ein bisschen, ich würde sagen, ich dagegen spricht, aber... Wo ich schon das Gefühl habe, dass die Autohersteller oder auch die Unternehmen in der Autoindustrie sich vielleicht auch schon ein bisschen besser vorbereitet haben mittlerweile, weil sie eben aus der Erfahrung der letzten Jahre, der letzten Krisen, Halbleiter-Krise, Corona-Krise, wir haben im letzten Jahr auch über die kleine Chip-Krise, die sich da angebahnt hat, die dann Gott sei Dank ja in ihrer Auswirkung nicht so groß war.
00:20:58: Zeigt
00:20:58: aber, wie schnell es gehen kann.
00:20:59: Das ist der Punkt.
00:21:00: Es zeigt, wie schnell es gehen kann.
00:21:01: Es zeigt, wie schnell es gehen kann.
00:21:02: Und ich glaube auch, dass keiner davor gefeiert ist.
00:21:05: Also, das werde ich mal letztes Jahr bei JLA gesehen.
00:21:08: Und ich glaube auch, in diesem Jahr werden wir einen namhaften Player in Europa oder auch in USA oder China sehen, die da von massiv betroffen sein würden und das über Wochen, würde ich mal vermuten.
00:21:21: Auch das, natürlich, hoffen wir nicht, dass es passiert, aber...
00:21:26: Also, ich bin bei dir.
00:21:29: Insofern, als würde ich sagen, die Hausaufgaben sind da gemacht worden.
00:21:32: Man ist vorbereitet, aber eben, dass die Herausforderung ist, man kann nur darauf vorbereitet sein, dass man sich nicht darauf vorbereiten kann.
00:21:41: Es ist einfach die Unübersichtigkeit, was globale Lieferketten angeht.
00:21:45: So viele Herausforderungen, die auf globale Lieferketten einprasseln wie wahrscheinlich noch nie zuvor.
00:21:51: Das heißt einfach, So ein bisschen, ich weiß, dass ich nichts weiß.
00:21:54: Ich kann mich nur möglichst flexibel aufstellen.
00:21:57: Ich kann nur möglichst meine Organisation, meine Struktur, meine Prozesse darauf anpassen, dass ich schnellstmöglich reagieren kann.
00:22:05: Wenn etwas passiert, vermeiden werde ich es nicht können.
00:22:09: Und deswegen ist, glaube ich, mein Punkt.
00:22:12: Und dann sind wir uns daher einig, ist... Mindestens ein großer Player wird es aus meiner Sicht nicht vermeiden können oder nicht auch nicht vielleicht schnell abfedern können.
00:22:23: Das hängt natürlich auch damit zusammen, wie schwerwiegend wird es am Ende sein.
00:22:27: Hängt das dann wiederum auch von anderen Playern ab.
00:22:29: Jetzt hast du deine erste Prognose wahr.
00:22:31: Wir werden noch große Probleme in der Zuliefererindustrie bekommen.
00:22:35: Auch das kann natürlich etwas sein.
00:22:37: am Ende natürlich beim OEM, am Ende der Kette natürlich auch zu großen Problemen sorgen kann.
00:22:42: Das heißt, wir müssen hier gar nicht mal nur auf Rohstoffe, auf seltene Erden, auf Batteriematerialien und so weiter schauen, auf Halbleiter, auf diese Hochtechnologiebereiche, sondern auch im ganz klassischen Zuliefererbereich kann das natürlich aus diesen Gründen auch noch mal gefährlich werden.
00:23:00: Also ich glaube, dass in Lieferketten in diesem Jahr so viel Feuer drin sein wird, dass sich das gar nicht vermeiden
00:23:06: lässt.
00:23:08: Ja und was halt auch noch zu kommen, was man vielleicht an der Stelle auch erwähnen sollte, ist, dass man sich vielleicht auch gar nicht mehr so leisten kann, auch Renundanzen in der Lieferkette auch einzubauen.
00:23:20: oder wenn man das Thema Lagerhaltung oder Umwege in bestimmten Lieferketten anschaut, dass man natürlich auch hier auf das Thema Kosten kommt am Ende des Tages und auch sich vielleicht am Ende des Tages solche Resilienzstrategien auch gar nicht unbedingt leisten kann.
00:23:34: Das ist natürlich auch so ein bisschen ein Faktor, der damit rein spielt.
00:23:36: Also es ist sehr schwer, glaube ich, momentan für die Beschaffer, das auch auszubalancieren und in eine, wie gesagt, in eine Balance zu bringen.
00:23:46: Also das könnte auch noch dazu führen, dass man vielleicht die eine oder andere Redundanz dann vielleicht nicht einbaut und dann doch wieder gefährdet ist an der Stelle.
00:23:55: Dann
00:23:56: würde ich aber vorschlagen, Janik, damit wir jetzt nicht hier sozusagen hier eine Einigkeit und aus zwei Prognosen mache eine machen, dann heißt das am Ende des Jahres glaube ich, dass wir einen großen Auswahl, einen großen Produktionsstopp sehen aufgrund von Material, Komponenten, Ressourcen, Mangel und Knappheit und wir werden mindestens einen großen folgenreichen Cyberangriff auf die Produktion eines Herstellers sehen.
00:24:24: Das machen wir so.
00:24:26: Das machen wir, das hoffen wir nicht.
00:24:26: so,
00:24:27: aber die Prognose,
00:24:28: aber die Prognose formulieren wir so.
00:24:30: Genau.
00:24:30: Und damit komme ich zu meiner letzten, weil mit der Prognose Janik waren wir uns einig, deine drei Prognosen sind genannt, ich komme zu meiner letzten Prognose, and on a high note sozusagen und ich habe ja vorhin schon ein bisschen foreshadowing betrieben, als ich gesagt habe, über chinesische OEMs werden wir noch sprechen.
00:24:54: Fuß fassen und europä- und europäischen Herstellern ernsthafte Konkurrenz machen.
00:25:01: Sie werden chinesische OEMs werden Europa noch nicht erobern in diesem Jahr.
00:25:08: So, ich glaube, dass Die Anforderungen, die hier in Europa an einen erfolgreichen OEM gestellt werden, was das ganze Thema Markenbindung, Trust, Service, Netzwerk, das ganze Ökosystem rund um Automobilhersteller plus der Tatsache, und auch das haben wir schon besprochen, plus der Tatsache, dass ich glaube, dass es auch lokale Anforderungen europäischer Kunden gibt, die vielleicht auch der ein oder andere chinesische OEM noch nicht gut genug kennt, all das spricht für mich nicht dafür, dass die chinesischen OEMs, die ja auch gerne mal natürlich als als große, sage ich mal zumindest jetzt aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet, als große Bedrohung sozusagen für das Geschäft europäischer deutscher OEMs hier genannt werden und natürlich hier sozusagen herbeigerufen werden.
00:26:00: Ich glaube, wir werden keine signifikanten Marktanteilssprünge chinesischer OEMs hier in mindestens mal in Deutschland, aber vielleicht auch in Europa sehen, weil ich glaube, dass die Entwicklung dieser Marken
00:26:14: auf
00:26:15: dem europäischen Markt länger braucht und nicht kurzfristig herzustellen ist, um ernsthafte Konkurrenz zu sein.
00:26:22: Und dann glaube ich auch, und das ist vielleicht einfach so eine kleine Folge, die vielleicht gar nicht unbedingt für dieses Jahr gilt, aber dann glaube ich auch, kann die deutschen europäische Automobilindustrie ausreichend Zeit haben, selbst die Modelle hinterherzuschießen, Und so ein bisschen auch die Gefahr, die momentan noch darin liegt, dass man vielleicht eine kleine Lücke noch hat, was das Modellportfolio angeht, auch wenn wir jetzt mal so an elektrische Einstiegsmodelle denken.
00:26:49: Zeit hat, diese Lücke zu schließen.
00:26:52: Das ist meine Vermutung für dieses Jahr.
00:26:54: Heißt am Ende des Jahres, glaube ich, werden wir keine großen Sprünge in... Ich glaube, wir werden Markteintritte sehen, das glaube ich.
00:27:03: Ich glaube aber, dass die Entwicklung dieser Marken hier auf dem Markt deutlich langsamer vonstatten geht, als es vielleicht manchmal schon so ein bisschen prognostiziert wird, als es sich vielleicht auch diese chinesischen OEMs wünschen.
00:27:16: Ich hoffe, dass das nicht dazu führt, wenn es denn so kommt, dass es nicht dazu führt, dass man sich zurücklehnt und glaubt, die kriegen es nicht hin.
00:27:23: Jetzt können wir uns wieder ein bisschen, jetzt können wir wieder einen Gang rausnehmen.
00:27:25: Das hoffe ich nicht.
00:27:26: Ich glaube aber, dass es so ein bisschen, die tatsächlich diese Zeitfenster gibt, was man für die Anpassung deutscher europäischer uams braucht, um wieder on track zu sein.
00:27:40: Ja, also ich würde dir tatsächlich im großen und ganzen auch zustimmen.
00:27:43: Ich würde das auch so sehen.
00:27:44: Ich würde es aber vielleicht auch ein bisschen einschränken wollen oder zumindest das auch als Appell sehen, an der Stelle auch an die hiesige Automobilindustrie jetzt auch nochmal den nächsten Gang einzulegen, was die bezahlbare Elektromobilität an der Stelle anbelangt, wenn die deutschen Kunden oder die deutsche Kundschaft oder die europäische Kundschaft merkt, dass man Elektromobilität auch für günstiger bekommt an der Stelle und die Chinesen schaffen da ein gewisses Vertrauen auch herzustellen, vielleicht auch über Marketingkampagnen.
00:28:13: Also es gibt da ja durchaus Sprünge, die man da auch, die man da auch durchaus machen kann oder sich es schafft, auch ein Vertriebsnetz aufzubauen oder ein Produktionsnetz.
00:28:22: Aber tatsächlich, dann muss ich dann auch dir an der Stelle wieder zustimmen, ohne jetzt einfach nur zu widersprechen, um das widersprechens willen.
00:28:27: Sondern das wird natürlich immer auch noch eine Zeit dauern, auch bei den chinesischen OEMs.
00:28:31: Das wird auch nicht so einfach werden.
00:28:32: Man auch da spielt natürlich die internationale Handelssituation wieder eine Rolle, welche Ja, wie einfach ist auch der Markteintritt, wie viel einfacher wird der in Zukunft oder nahezukunft auch werden für die chinesischen Hersteller.
00:28:46: Wenn man sich natürlich schafft hier eine Infrastruktur aufzubauen, dann kann das durchaus gelingen.
00:28:50: Aber ich glaube auch, dass es nicht zwanzig, sechsundzwanzig soweit sein wird.
00:28:55: Dennoch würde ich das wie gesagt als Appell auch an die an die deutschen und hiesigen Autobauer sehen jetzt da.
00:29:01: beim Thema bezahlbare Elektromobilität wirklich auf die Tube zu drücken, um der Kundschaft zu zeigen.
00:29:07: Hier das Thema ist für euch erschwinglich.
00:29:09: Das ist etwas, was ihr euch leisten könnt.
00:29:11: Das ist die gewohnte Qualität, die ihr bekommt.
00:29:14: Und man hat ja jetzt auch schon eine andere Stelle gesehen, dass es auch durchaus möglich ist, wenn man so ein bisschen Richtung Volkswagen, den ID Polo, finde ich eigentlich ein sehr hoffnungsvoller Kandidat in dem Bereich und dann nächstes Jahr auch mit dem ID One, der dann kommt oder everyone.
00:29:30: Dass es durchaus da die Möglichkeiten gibt und auch von anderen Herstellern, auch von französischen Herstellern, da einige Modelle, die da verheißungsvoll sind.
00:29:39: Also, ich stimme dir schon zu, aber es könnten auch noch durchaus Sprung gekommen, auch von chinesischen OEMs hier auf dem europäischen Markt, die wir vielleicht jetzt noch gar nicht so vorhersehen.
00:29:51: Janik, wir haben es jetzt rausgehauen.
00:29:52: Lass uns noch mal ganz kurz einfach zusammenfassen.
00:29:54: Unsere Prognosen für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für die Prognose für durch hiesige Player, sondern eher durch einen internationalen Tech Player.
00:30:17: Genauso werden wir leider auch in den Schlagzeilen lesen, dass es großen Cyberangriff auf OEMs gegeben hat, die mindestens mal zu einem größeren Produktionsstopp.
00:30:30: Sorgen.
00:30:31: Ich glaube auch, dass wir Produktionsstopp sehen.
00:30:32: Allerdings aufgrund von eher Ressourcenmangel, Komponentenmangel.
00:30:36: Ich glaube allerdings auch daran, dass im Jahr das Jahr wird, in dem die Elektromobilität unumkehrbar als Weg in die Zukunft klar wird, ohne Unkenrufe und ohne Diskussionen.
00:30:48: Und das Jahr wird, in dem chinesische OEMs hier in Deutschland und Europa noch nicht richtig werden Fuß fassen können.
00:30:58: Ja, dann würde uns natürlich an dieser Stelle interessieren, was sie und was ihr darüber denkt.
00:31:02: Wo geht ihr mit?
00:31:03: Wo widersprecht ihr vehement?
00:31:05: Was sind eure eigenen Prognosen vielleicht für dieses Jahr?
00:31:08: Gerne natürlich bei LinkedIn mitdiskutieren, wenn wir die Folge veröffentlicht haben und natürlich auch bei LinkedIn in die Diskussion eintreten.
00:31:18: Das würde uns interessieren.
00:31:19: Ansonsten sind wir dann ja leider auch erst Ende des Jahres schlauer, wenn wir nämlich die Prognosen mit der Realität Abgleichen.
00:31:27: Ich bin schon gespannt.
00:31:28: Janik, gespannt bin ich auch darauf, was wir nächste Woche wieder machen und freue mich darauf, dass wir nächste Woche wieder neue Folge, was mich bewegt haben.
00:31:35: Und wir blicken
00:31:36: optimistisch in die Zukunft.
00:31:37: Bis dann.
00:31:38: Das natürlich.
00:31:39: Bis dahin.
00:31:52: Ciao.
Neuer Kommentar